DIE    T-M-B-   MACHT


                                                     “Und verkleidet will ich selber unter euch sitzen,-

                                                               daß ich euch und mich  v e r k e n n e :

                                                    das ist nämlich meine letzte Menschen-Klugheit.-”

                                                

                                                    (Worte, die der letzte Philosoph durch seinen Weisen 

                                                   zur Aussage brachte)


                                                   Es wird derjenige, der ständig übersehen wird. 

                                                   Der Gegenstand.



Der Machtübergang


 In der bürgerlichen Revolution, in derer Schatten wir noch immer stehen, wurde an die Macht an Stelle des Monarchen, der seine Macht als vom Gott gegeben verstanden hat, das Volk gestellt. Die Macht des Volkes, die Demo-kratie, ist angetreten. Wie wir alle wissen, ist aber der Grundstein jeder Demokratie, die Spaltung der Macht. Als Demokratiegrundsatz hat sich die Teilung auf die gesetzgebende, executive und gerichtliche Macht, die untereinander unabhängig sind, durchgesetzt. Wieso gerade auf diese drei Zweige und nicht auf welche andere ? Und warum muß eigentlich die Macht des Volkes auf ihrer Spaltung gründen ? Es gibt natürlich die naheliegende Antwort : daß die Macht nicht ausgenützt wird. Die Macht muß gegen seine Ausnützung selbst geschützt werden. In der Zeit des Monarchen war das nicht nötig : die Macht wurde durch Gott geschützt. Jeder Machtteil ist von den anderen Machtteilen unter Aufsicht. Und keiner kann die vollkommene Macht selbst ausüben. Genauso ist es aber auch kein Zufall, daß die Spaltung gerade auf diese drei Machtzweige erfolgen ist. Die Hindernisse, die zum Schutz der Macht gestellt wurden, darf nicht derjenige, der die Macht unmittelbar ausübt, abschaffen können. Daß es den richtigen Machtschutz gibt, müssen aber auch die Hindernisse richtig, d.h. lückenlos gestellt werden. Dies benötigt einer gesonderten Aufsicht. Auch darf kein Machtteil über eigenen Verstoß bei seiner Machtausübung entscheiden können. Ansonsten stünde das Tor für Machtmißbrauch offen. Jedoch, obwohl die drei Machtteile als unabhängig erklärt wurden, heißt das nicht, daß sie auch völlig gleich wichtig sind. Allgemein bevorzugt man die Legislative, da sie allen Machtteilen, inbegriffen sich selbst, die Grenzen ihrer Macht stellt. Man könnte aber auch die gerichtliche Macht bevorziehen, da sie alle drei Machtteile, inbegriffen sich selbst, unter der Kontrolle hat. Es scheint, als ob die Executive die schwächste sein würde. Aber ist es tatsächlich so ? Es liegt auf der Hand, daß die Executive dem Wesen der Macht am nähesten ist, da sie die Macht unmittelbar ausübt. Sie ist eigentlich die Macht. Sie kann und muß als einzige die Gewaltmacht ausüben. Sie bekommt unmittelbar die Süßigkeit der Macht zu spüren. Im diesen Sinne ist die Executive die einzig richtige Macht. Sie ist im ihren Wesen die Macht selbst. Da stellt sich die Frage : Schwächt sich die Macht im ihren Wesen selbst ? Es ist so. Und wenn es so ist, würde das nicht bedeuten, daß sich die Macht im seinen Wesen mit der Zeit so abschwächt, daß sie keine Macht mehr ist ? Auch dem müssen wir befürworten. Da werden wir aber mißtrauisch. Wie soll denn das sein, daß sich die Macht selbst abschafft ? Ist das nicht ein Unsinn ? Aber wir haben nicht gesagt, daß sich die Macht selbst abschafft. Es wurde gesagt, daß sich die Macht in seinem Wesen schwächt. Aber es wurde doch auch gesagt, daß sie sich mit der Zeit so abschwächt, daß sie keine Macht mehr ist. Es wurde gesagt : in seinem Wesen. Und was für ein Unterschied ist das ? Kann die Macht sein Wesen ändern ? Und wenn, wie geschieht das ? 


 Um diese Fragen zu beantworten, müssen wir eine weitere Frage stellen. Wie ist denn die Macht ? Wie zeigt sie sich ? Wie erkennen wir sie als Macht ? Das weiß doch jeder. Zum Beispiel, wenn die Polizei jemanden fasst. Gut. Wenn wir bei diesem Beispiel bleiben, erkennen wir mindestens folgendes: Die Macht kommt vom Staat und  wird durch gesonderte, vom Staat beauftragte Leuten ausgeübt. Es ist die s.g. Staatsgewalt. Im Staat ist aber seit der bürgerlichen Revolution das Volk an der Macht. Das heißt, das Volk, alle Leuten im Staat halten die Macht. Das war früher nicht so. Früher wurde die Macht dem Monarch vom Gott gegeben. Auf diesem Wege sehen wir den Unterschied : die Macht ist vom Gott auf den Menschen übergegangen. Auf diesem Wege sehen wir aber auch die vollzogene Schwächung der vom Gott gegebener Macht. Sie wurde so abgeschwächt, daß sie heute keine Macht mehr ist. An dem können die im Europa noch bestehende Monarchien nichts ändern. Eher - da ihre Monarchen völlig entmachtet sind - bezeugen sie genau dies. 


Soll das bedeuten, daß auch die Menschenmacht einmal so abschwächen wird ? Und auf wen wird sie dann übergehen ? 


 Nicht nur, daß diese Schwächung der Menschenmacht geschehen wird, sie ist schon im Geschehen. Die Macht der Politiker schmolzt.  Jeder kann sich über sie lustig machen und viele tun das auch. Ihr Bild in der Öffentlichkeit ist noch nie so schlecht gewesen. Der aktuelle Fall des amerikanischen Präsidenten Clinton zeigt das mehr als deutlich. Heute wird der mächtigste Mann des mächtigsten Staates weltweit verhöhnt. Aber vielleicht ist dieser Beispiel - weil er so drastisch ist - nicht der beste. Man könnte sich dem Einwand, man wolle damit einen außergewöhnlichen Einzelfall künstlich verallgemeinen, verführen lassen. Man braucht - in welchem europäischen Staat schon immer - nur die Zeitungen in die Hand zu nehmen und zu lesen, das Radio oder Fernsehen zu öffnen und zu zuhören bzw. zu zuschauen. Wer die Medien in den letzten Jahren ständig verfolgt hat, spürt diese fortgeschrittene Imageverschlechterung der Politik und ihrer Träger. Es sind aber nicht nur die Politiker, deren Image sich schlechtert. Fast alle, die in der Öffentlichkeit auftreten und als Leute mit Macht erkannt werden, werden früher oder später zerhackt. Zugleich beiwohnen wir einem immer schnelleren Vorgang des Zerfalls der traditionellen nationalen und sozialen Werte. Auf diesen Werten wurden aber die modernen Staaten im Europa gegründet. Zerfallen auch die Staaten ?


 Tatsächlich ist es so. Natürlich gibt es immer wieder Abwehrversuche der Staaten, die dem entstehenden Europastaat eine Verbreiterung seiner Kompetenzen bestreiten. Aber - wenn wir schon den Europastaat erwähnen - leiten nicht den auch genauso Leuten ?   


Dem ist es nicht so. Jetzt sind wir wirklich verblüfft. Wer leitet denn dann diesen Europastaat, der das noch gar nicht ist und vielleicht in einer solcher Form auch noch lange oder überhaupt  nicht gebildet wird ?  Da muß ich zugeben. Ob das, was heute im Europa entsteht, in der Zukunft mit einem heute bekannten Staat zu vergleichen wird, ist fraglich. Da bin ich auch eine Erklärung schuldig. Ich nenne ihn “Staat”, weil damit der Zerfall der bestehenden Staaten angesagt ist. Wir sind aber gerade überzeugt, daß die bestehende Staaten weiter erhalten und sich in der “EU” nur locker verbinden werden. Diese Überzeugung ist falsch. Sie hat auch keinen Stützpunkt im heutigen Geschehen. Schon die Abschaffung der innerlichen Grenzen und die Ausführung des Schengenabkommens sprechen dagegen. Genauso, und noch gesondert, die Abschaffung der nationalen Währungen und die Einführung der gemeinsamen “Euro” Währung. Es gibt aber auch noch viele andere Zeichen, daß die künftige Entwicklung in andere Richtung gehen wird. 


Gut. Nehmen wir das an. Es ist ja auch bekannt, daß sich die heutige Märkte nähern und sogar schliessen, daß durch die s.g. “Globalisierung”  fast schon die ganze Welt zum einen Markt wird. In dieser Licht scheint es logisch, daß sich auch Europa enger einigen wird. Aber was hat das mit einem “Machtübergang vom Menschen auf Etwas Un-bekanntes”  zu tun ?


 Sehr viel. Denn das Geschehen der Welteinigung, das wir heute als “Globalisierung” bezeichnen, der immer größer werdenden Märkte und Wirtschaftseinigungen, der ungeheueren Kontaktmöglichkeiten hat sich nicht der Mensch ausgedacht. Der Mensch im Gegenteil ist in einer immer schlimmeren Not. Er ist tagtäglich gehetzt, immer mehr kraft- und machtlos. Seine Arbeitszeit wird immer länger, das Arbeitstempo immer schneller. Er hat keine Zeit um nachzudenken. Er ist immer ohne Zeit. Er hat aber auch nicht selbst zu denken, sondern Aufgaben richtig zu erfüllen und sich immer wieder den gültigen Systemregeln anzupassen. Es kostet ihn schon seine ganze Kraft, alle Anordnungen, deren Zahl sich vom Tag zu Tag vermehrt, richtig auszuführen. Er muß immer schnell rechnen. Die Möglichkeit, daß ihm Fehler passieren, wird immer größer. Die Tagen, Monaten, Jahren vergehen ihm blitzschnell. Er spricht noch kaum mit wem, er ist taub und blind für andere. Er dient blos noch seinem Nutzen. So ist er der Gefahr ergeben rücksichtslos ausgenützt zu werden. Die Gefahr ist viel größer, als sie aus diesem Satz klingt. Rücksichtslos weilt in diesem Satz als Art des Aus-nützens. Die Art fruchtet aber das Wesen selbst. Im rücksichtslosen Nutzen wird der Aus-genützte rücksichtslos - d.h., derjenige, der die Rück-sicht verloren hat. Das ist die Geburt des Irren, dessen menschliche Wesen sich verstellt hat. Ohne Rück-sicht, die den Menschen mit Jen-seits verbindet, findet er nicht mehr zu sich selbst. 

    

 Aber es gibt doch so viele, die arbeitslos sind oder die sich sein Leben anders organisiert haben. Doch. Aber die größte Mehrzahl von denen hat wenig oder fast keine Kraft und Macht. Sie sind für das Nutzen der Macht wenig wert oder überhaupt wertlos. Hierher werden auch alle Diener der Macht, die in ihrem Nutzen entkräftigt und entmachtet worden sind, abgeworfen. Sie sind aber alle - außer der Seltenen, die sich im Bewahren ihrer Kraft, so weit wie möglich von der Macht zurückhalten - von der Macht wesentlich abhängig. In seiner Entzogenheit der Kraft und Macht werden sie in das leere Dahinvegetieren abgestoßen. In diesem seinem ständig abgestoßenen Wesen befinden sie sich in der Rücksichts-nahe. Aber die meisten von ihnen sind schon viel zuviel kraftlos, ausgenützt und in seinem Wesen verstellt um in das Rück der Rück-sicht rücken zu können. Viel häufiger zeigen sie selbst das rücksichtslose Gesicht der Macht. Wenn sie sich nicht selbst berauschen und innerlich verbrennen, landen sie unter den Kriminellen. Die sind ein echtes Zuhause der Macht. Und da sieht man auch deutlich das Wesen der Macht: sie ist immer im Kampf. Die Macht der Macht bekämpft die Macht.


 Und was ist mit diesen Seltenen, die sich im Bewahren ihrer Kraft von der Macht zurückhalten ? Auch sie können dem Wesen der Macht nicht entfliehen. Solange sie seine Zurückhaltung aushalten können, vergibt sich ihre Kraft nur in dieser ihren glänzenden Haltung. Die hungrige Macht der Kraft kann nicht ran und lauert unmutig. Sie wartet auf ihre Gelegenheit. Die kommt. Denn die Macht ist überall anwesend. Jeder ist ihr in jedem Augenblick gegenübergestellt und jeder muß sie be-rück-sichtigen. In ihrer Anwesenheit ist die ausnahmelose Gehorsamkeit aller und alles zu ihr. 


Die Hoffnung ist nur im Beten, Ge-denken und Bitten an die Toten um Hilfe.

Die Gegenständlichkeit

Die Macht beherrscht alles und jeden. Damit ist aber die gestellte Frage über den jetzigen “Machtübergang”, der im diesem Gespräch angesagt wurde, noch immer offen geblieben. Nur einstweilig. Denn die Antwort ist schon in dem bereits Gesagtem. Es wurde gesagt : “Jeder ist ihr (d.h. der Macht) in jedem Augenblick gegenübergestellt.”  Was bedeutet das ? Daß uns die Staatsmacht überall verfolgt ? Trotz heutigen unglaublichen Verfolgungsmitteln, die dem Staat zur Verfügung stehen, könnten wir so was nicht annehmen. Diese Macht kommt aber auch nicht vom Staat. Sie kommt von dem Anwesenden, uns überall Gegen-gestellten. Will man damit sagen, daß die Macht von Gegen-ständen kommt ? Daß die Vergegenständlichung einige Probleme mitbringt, ist allgemein bekannt. Daß sie aber einen “Übergang der Macht vom Menschen an Gegenstände (wenn die das Etwas Unbekannktes sein sollten)” verursachen sollte, klingt uns, sanft ausgedrückt, unglaublich. 

 

 Mit dem, daß man die Gegenstände u.a. als be-/ver-arbeitete Natur beschreiben könnte, würden sich wahrschenlich alle einigen können. In irgendeiner Weise sind sie menschlich geformte Natur. Aber daß man sie formen konnte, mußte man zuerst aus der Natur einen Teil reißen. In der Bibel ist diese ursprüngliche Menschensünde seit Jahrtausenden bezeugt. Der Teil wurde aber nicht wegen seiner Vergegenständlichung - wie heute - der Natur ent-rissen, sondern im Er-blicken. In dem er-blickten Wunder der Helligkeit der Heiligkeit, in der Alles in der Gottes Nähe glänzte, greifte der Mensch in seiner Ver-wunder-ung nach dem Wunder und brach das Gebot. Ihm wurde seine Entscheidungsmöglichkeit, die im Wesen  des Menschen weilt, zum Verhängnis. Es ist seine ursprüngliche schicksalsvolle Not. Aber dies ist als Er-rinnerung schon längst un-rück-kehrbar verloren ver-gangen. In dem ist die Verlorenheit einer Vergangenheit angesprochen. Ist diese Verlorenheit mit heutiger Vergegenständlichung in irgendeinem Zusammenhang ? Dem Zu-hörer stimmt die Stimme die“Gegen-wärtigung” ein. Ich frage gleich weiter : Ist die Gegen-ständlichung in einem Verhältnis mit der Gegen-wärtigung ? Und wenn, in was für einem ? Und noch : Spricht das einstige Er-blicken, im welchem das geschichtliche Geschehen ist, die heutige Not des Rück-blicks an ? 


 Diese Fragen kann man in der Kürze nicht näher verfolgen. Wir sehen aber und hören zu. Unser heutiges Leben ist fast nur noch Leben in der Gegenwart. Sogar die Gegenwart flieht uns schon. Aber was könnten die Gegenstände mit unserem gegenwärtigem Leben zu tun haben ? Die Gegenstände sind aus der Natur gerissene und vor-bereitete Teile, die entsprechend be-/ver-arbeitet worden sind. Da hören wir, was arbeiten bedeutet. Arten, d.h. formen, die vor-bereit-ete Teile. Mit der Arbeit wird die Natur geteilt, bereitet und geartet. Zum Nutzen des Menschen. In einigen noch ganz primitiven Kulturen gilt Arbeit als etwas schändliches. Es ist ein Vergehen, das man im nötigen Teil duldet. Ist dieses Dulden mit Leiden verbunden ? Und wenn, mit Leiden welches Leids ? Der Götter, denen man von Zeit zu Zeit Opfer darbringen musste ?So ein Empfinden ist von dem gegenwärtigen Menschen weit entfernt. Er sieht in der Natur nichts gottliches. Er meint sogar, die Natur liege ihm für sein Nutzen zur Verfügung. Er hat schon fast die ganze Natur erobert. Dabei hat er aber schon fast ganz vergessen, daß es die gottliche Kraft ist, die er der Natur entnimmt und in Händen hält und sogar sich unterworfen hat. In dieser Kraft ist er auch selbst. Und auch diese Kraft,d.h., sich selbst hat er zu seinem Nutzen gemacht. 


 In der Natur hat alles seinen bestimmten Verlauf. Bestimmt bedeutet hier keinesweg definiert, sondern vielmehr eingestimmt. Nach dem Winter kommt Frühling, dannach Sommer, Herbst und wieder Winter. Es gibt die Zeit der Besamung, des Fruchtens, der Frucht und ihrer Abfall. Alles vollendet sich in seiner Zeit. Der gegenwärtige Mensch kennt keine Zeit der Geburt und der fruchtenden Vollendung mehr. Er meßt und zählt die Zeit. Er kauft und verkauft sie sogar. Seine Zeit ist, wie alles andere, Gegenstand. Er lebt in der gegen-ständlichen Zeit. So sehen wir : die Zeit des gegenwärtigen Menschen ist ganz anders als die “natürliche” Zeit. Sie ist nicht im Geschehen der Geburt, des Wachsens, des Reifens und des Sterbens, sie ist nur vorhanden oder nicht vorhanden. Der gegenwärtige Mensch hat, besitzt die Zeit. In seiner Zeit geschieht nichts. Er, der Mensch nutzt seine Zeit, die er hat, für sein Werk : die Er-stellung, Er-setzung und Nutzung der Gegen-stände. Dabei verkürzen sich die Erstellungs-, Er-setzungs- und Nutzungszeiten immer mehr. So wie der Mensch, ist auch sein Werk, die Gegen-stände immer in der Gegen-wart, in welcher nichts geschieht. Die Art des Nichts-geschehens ist das Schwinden der Zeit. Die Zeit schwindet, vergeht uns, alles  mit uns selbst ist im Vergehen. Wird dies Vergehen verlorengehen ? Sind wir in der Zeit, die in die verlorene Vergangenheit vergeht ? 


In der Gegen-wart ver-geht die Zeit verloren. Das Befinden in der Gegenwart setzt den Menschen seiner größten Gefahr aus. Der gegenwärtige Mensch beharrt aber gerade in der Gegenwart. Er ergibt sich immer wieder dem Gegenständlichen, das völlig nach seinem Geschmack geartet ist. In der Sicherheit dieses Ergebens lauert geborgen die ungeheuere Gefahr.       


 Mit dem Teilen, Bereiten und Arten der Natur seitens des Menschen wurde die Zeit vergegenwärtigt. Es ist die gegen-ständliche “Zeit”: Die Gegen-stände warten auf seine Nutzung in der Gegen-wart. Die Gegen-stände aber drängen auch auf seine Nutzung. Die Gegen-wart ist zugleich der Gegen-drang. Der gegen-wärtige Mensch ist im Be-drängnis. Das Schwinden der gegen-wärtigen Zeit ist in der Art des Wartens und Drängens.In dieser Art geschieht die Gegen-ständlichkeit der Gegen-stände. Die in die Gegen-stände gepreßte Natur- und Arbeitszeit ist in ihrer Gegen-ständlichkeit geballt. Es ist die göttliche Kraft, die der Mensch der Natur entnommen und nach eigenem Bild geformt hat.


Auch der Mensch selbst ist zum Gegen-stand geworden. Er wurde schon längst zerteilt auf jeden Einzelnen, er wird für seine Nutzung vorbereitet und genützt. Er ist auch im Warten und Drängen auf seine Nutzung, ist in Nutzung und wird ausgenützt. In ihm ist aber noch sein menschliches Wesen, in wem er immer wieder zurückgerufen wird. In diesem Zurück-rufen ist er verwirrt. In seinem Gegen-warten und Gewartet-sein ist er mit dem Vergehen immer weniger auf dies Zurück-rufen eingestimmt. Ich bin sehr besorgt. Denn im Schatten der Gegen-ständlichkeit, in welche die Gegen-stände sinken, kann man den Drachen der vernichtenden Macht immer deutlicher spüren. Seine Nahe ist bedrohlich. 


Die vom Menschen unterworfene göttliche Kraft ist in Macht ver-kehrt. Der Mensch hat sich auf sich selbst gestellt. Mit der fortschrittener Vergegenständlichung ist aber diese Zeit um. Der Mensch kann sich nicht mehr in sich selbst finden. Sein menschliches Wesen, die Menschlichkeit hat er unterwegs verloren.Er findet überall nur das Gegenständliche. Die Gegen-ständlichkeit hat sich vollendet, die Menschlichkeit des Menschen ist vergangen. Die Zeit der Gottes-Verbannung hat sich in das Nichts-Schwinden des blosen Gegen-wartens um-gewandelt. Die Macht geht vom Menschen, der seine Menschlichkeit verloren hat, indem er fast nur noch Gegen-Er-steller und Gegen-Ge-stellter wird, an die Gegenständlichkeit der überall erstellten Gegenstände.


Wie können wir das verstehen ? Ich versuche es mit einem Beispiel. Das erstellte Kaufhaus ist im Warten auf Gebaucher. In seiner Er-stellung, für die viel Arbeit und Geld eingelegt wurde, wirkt es mächtig. In ihr steckt viel Arbeit und Geld. Arbeit ist die menschliche Kraft, die in der Zeit des Teil-Bereit-Artens geschieht. Das Geld aber ist die in der Meßung gefesselte Zeit der Arbeit. In der Mächtigkeit der Er-stellung kommt in Vor-schein die geballte Zeit, die in ihr ist. Wir würden sagen, das Geld, das es gekostet hat. In diesem seinen wartenden Da-stehen drängt es mit dieser seinen Mächtigkeit auf seine Nutzung. Dies Warten und Drängen bedrängt genauso die Verkäufer. Die Käufer warten auf seine Be-dienung, bedrängt von den vielen Produkten, die auf seinen Kauf warten und drängen. Die Gegen-stände in ihrem gegen-wartenden Da-stehen drängen zum seinen Nutzen, in welchem sie im ihren Wesen, in ihrer Gegen-ständlich-keit sind. Dieser Drang kommt von der Gegen-ständlich-keit selbst. Sie ist die Mächtigkeit der in den Gegen-ständen geballten Zeitmacht, die sich nur durch die Wirkung der Gegen-stände ent-fesseln kann. Die Wirkung der Gegen-stände geschieht im  ihren Nutzen. Die Nutzung der Gegen-stände führt zur Be-freiung der in ihr ge-fesselten Zeit. Die Zeit der Gegen-stände geschieht im Nutzen. Nützt die Zeit auch sich selbst ? Auch das Wesen der Gegen-wart-zeit, die Gegen-wartig-keit ge-schieht im Nutzen. Der Mensch, der in der Gegen-wart be-harrt, nützt die Zeit selbst. In dem geschieht das Schwinden der Zeit. Die größte Ge-fahr. Und wie kann sich der Mensch aus dieser Ge-fahr zurück-ziehen. Indem er zu-hört und rückt zu sich selbst zurück. Dies Rücken geschieht im Zücken aus dem Warten der Gegen-wart in die Ver-zückung, in welcher sich der Wunder der Über-b-rückung erreignet. Wir stimmen uns mit den Toten ein. Dies ist unsere einzige Rettung.    


Das Nutzen der Gegen-stände muß aber gemäß der vorgegebenen Regeln aus-geführt werden. Das Nutzen ist im Ausführen der gegenständlichen Regel. Die Gegen-ständlich-keit erfüllt sich im Ausführen ihrer Regel. Das gegen-ständliche Nutzen geschieht nur in ihrer regelmäßigen Ausführung. Aus dem Gesagten klingt zuerst eine Eigenartigkeit des Gegen-ständliches - seine Befohlenheit, die zu befolgen ist. Den Gegen-ständen muß man richtig dienen kennen. Derjenige, der den Gegenständen dient, muß gesondert ausgebildet werden. Für die Nutzung der Gegen-stände sind gesonderte Kentnnisse - die s.g. Fachkentnnisse - erforderlich. Das Nutzen fordert das Kennen der Nutzungsregel. Der Nutzungsregelkenner, der für die Nutzung gesondert ausgebildet ist, wird dem Gegen-stand gegen-über-gestellt. Der Fachmann. Er ist der gegen-ständige Mensch, dessen Menschlich-keit in die gegenständliche Nutzung, die Gegen-ständlich-keit, über-gegangen ist. Er ist, geschieht in der Gegen-ständlich-keit. Man sagt doch : heute ist die Zeit der Fachleute. Für den Fachmann besteht nichts außer Dem in-der-Gegen-wart-Bestehenden. Das in der Gegen-wart Bestehende ist das Greifbare, das Tatsächliche. Die Tatsächlichkeit des Tatsächlichen ist im seinem Bestehen, Beharren in der Gegen-wart. Es ist hart. Man behauptet, daß die Tatsachen unanfechtbar sind. Sie sind eindeutig. Ist die Eindeutigkeit die Art, wie die Gegen-wärtig-keit der Gegen-wart erscheint ? In ihr ist alles richtig und geregelt. Die Richtig-keit des Richtigen und die Regelheit der Regel füllen die Gegen-wart. In der Gegen-wart muß sich alles und alle richtig, gemäß dem Regeln verhalten. Man muß alles und alle fest-stellen. In der Gegen-wart vollendet sich das Fest-stellen. Im Fest-stellen geschieht die Gegen-ständlich-keit. Wird die Gegen-ständlich-keit selbst fest-gestellt ? Wie kann sich die Fest-stellung der Gegen-ständlich-keit erreignen ? In dem sie ins Nichts abdonnert.


Es wurde aber auch eine andere Frage angesprochen. Die Befohlenheit des Gegenständlichen zur Befolgung seiner richtigen Nutzung stellt die Frage : Was geschieht, wenn das Gegen-ständliche unrichtig genutzt wird ? In seiner falschen Nutzung ? Es wird zer-stört. Gewöhnlich zerstört man die ausgenutzte Gegen-stände. Die ausgenützten Gegen-stände sind die Gegen-stände, derer geballte Zeit in ihrer Nutzung ausgenützt wurde. Sie sind veraltert und leer. Die Zerstörung der nicht aus-genützten Gegen-stände verschwendet die gelagerte Zeitmacht. Was bedeutet die Zeitverschwendung ? Wo finden wir sie ? Im Vergnügen. Der zeitgenossische Mensch will sich so viel wie möglich vergnügen, eigentlich arbeitet er für sein Vergnügen, das er in seiner Freizeit sucht. Er sucht es in Er-lebnissen. Für diese fest-genagelte Gegen-wart schmeißt er sein Geld heraus. Aber auch in dem Geldverbrauch ist die gegen-ständliche Befohlenheit seiner richtigen Nutzung : die Sparsamkeit. In dem Geld-um-werfen erreignet sich die heutige Welt, die vom Wert eingenommen wurde. Das Geld-um-werfen ist die Zeitverschwendung, in welcher die Zeit unsinnig ins Nichts verschwindet. Die unrichtige Nützung des gegen-ständlichen ist ein Vergehen gegen das Gegen-ständliche. In ihm geschieht die Zerstörung des Gegen-ständlichen, in welcher nutzlos die Zeit verschwindet. Für dies Vergehen wird der Mensch bestrafft. Es ist sein eigenes nutzloses Vergehen. Die verlorene Vergangenheit. 


Wir sehen : Das Gegen-ständliche befiehlt nicht nur seine richtige Nutzung. Wir müssen mit ihm vorsichtig und sorgsam um-gehen. Mit ihm freundlich sein.


Die Gegen-ständlich-keit fordert von dem Menschen gesonderte Aufmerksamkeit.


In dieser Aufmerksamkeit, die von der Gegen-ständlich-keit auf den Menschen zu-geht, zeigt sich die schicksalsvolle Rettungsmöglichkeit. In seiner Aufmerksamkeit könnte der Mensch doch die Stimme, die ihn zu der Über-b-rückung zu sich selbst, zu den Toten führt, hören und ihr zu-hören. Wie es schon gesagt wurde : Wo die größte Gefahr ist, ist die Rettung nahe. Denn beim Zu-hören dieser Stimme, könnte sich mit der Zeit ereignen: Die Gegen-stände treten aus dem Schatten ihrer Ge-borgen-heit, in welcher sie ständig über-sehen werden, ans Licht. Sie begrüßen uns im Leben. 


Im Gesagten wurde vieles Geheimnisvolles an-gesprochen. Es kommen viele Fragen auf uns zu. Zuerst sollten wir doch die Frage der Zerstörung, die sich uns am stärksten aufdringt, öffnen. Es werden ja mächtige Zerstörungsmitteln gebaut, sogar solche, mit welchen man die ganze Welt vernichten kann. Es sind ja auch Gegen-stände, oder nicht ? Sie geschehen in ihrem Nutzen, indem sie für die Vernichtung der Gegen-stände und des Menschen selbst verwendet werden. Die in ihnen geballte Zeit löst sich in einer vernichtenden Wirkung aus. Es sind die Gegen-stände der Macht selbst. In ihnen ist das selbstzerstörende Wesen der Macht geborgen. In ihrem Macht-Nutzen nützt sich die Macht selbst aus. Ihre Aufstaffelung ist eine echte Art der Mächtigung der Macht. In ihren Macht-Warten breitet sich die zer-nichtende Gefahr in alles Wesende aus. Sie sind wie Haie unter dem Gegen-ständlichen. Sein mögliches Selbstzerstören. Der schicksalsvolle Ausrutsch. Es ist im Schicksal des gegen-ständlichen Wesens des Verkehrens der geballten Kraft-Zeit in das mögliche Aufbrechen der Zeit-Macht, die die Zerstörung selbst ist. Das ganze Gegen-ständliche zieht sich in dieser Gefahr zurück. Denn in den Macht-/gegen/-ständen ist die verkehrte Gegen-ständlichkeit - die Macht-ständlich-keit, in welcher die gefesselte göttliche Kraft nicht zum Nutzen des Menschen, sondern, gedreht, zum Nutzen der Macht geschieht. Die Macht, die sich für eigenen Stand gestellt hat, wartet und drängt auf seine Nutzung im eigenen Sinn. Es ist die Zerstörungsdrohung und die ständige Mächtigung dieser Drohung in ihrem Gegen-Macht Spiel. In diesen immer mächtiger werdenden Zerstörungsdrohungen, in welchen sich die Macht immer schwieriger selbst hindert, weilt die Selbstbedrohung der Macht im möglichen Geschehen seiner Selbstauslösung. Die Möglichkeit des Ausrutsches, in dem sich der Augenblick des Blitz-Knalles auslöst.


Es drängen sich aber auch einige andere Fragen vor. Bedeutet die Selbstauslösung der Macht zugleich die Zerstörung der Zeit ? Was könnte die Zeit-not, in welcher wir uns befinden, bedeuten ? Ist die Zeit in Not?  Ist die Vergangenheit schon wann verloren gegangen ?  Was für eine Bedeutung hat der Ur-knall ? Wie geschieht das ausdehnende sich zersplitterte All ?  


 Diese Fragen müssen wir unbeantwortet lassen. Auf diesem Um-weg konnten wir aber das Machtübergehen vom Menschen in das Gegen-ständliche er-blicken. Wir erfahren auch tagtäglich, wie die Taten, die der Mensch getätigt hat, und die Geschöpfe, die der Mensch geschaffen hat, weiter ihr unabhängiges Leben leben. Bei dem Übergehen der Macht von der Menschentätigkeit in die Gegen-ständlich-keit zeigt sich, wie die Macht von den bisherigen Machthabern in er-stellten Macht-institutionen auf diese Institutionen selbst übergeht. Die gestrige Machthaber können heute die Aktivitäten der Staatsbehörden, die die Macht ausüben, nur wening noch beeinflussen. Es geschieht sogar immer öfter, daß diese Behörden gegen sie selbst ermitteln und verfahren. Die einstige Machthaber sind heute immer machtloser. Sie verlieren seine einstige Macht an die immer mächtigeren Institutionen, in Namen welcher sie nur noch auftreten können.


Der Mensch ist im Ausfertigungsverfahren des Gegen-ständlichen nur noch im einen geringen Teil anwesend. Das Verfahren ist voll automatisiert. Das für die Produktion des Gegen-ständlichen er-stellte Gegen-ständliche spielt in seiner Er-stellung eine viel bedeutendere Rolle. Der Mensch wurde schon zum Anhang der Maschine erklärt. Er hängt wesentlich am Gegen-ständlichen und von ihm ab. In der Gegen-ständlich-keit ist er zum jederzeit ersetzbaren Diener des Gegen-ständlichen geworden. Sein ewiges Zeit-Jagen geschieht im Geschehen des Gegen-ständlichen, das auf sein Nutzen wartet und drängt. In dieser Zeit ist die ständige Bedrohung des unnützlichen Zeit-Verlustes, in welchem seine Lebensmöglichkeiten verschwinden. Im Vergleich mit dem Gegen-ständlichen ist er immer unbedeutsamer und unsichtbarer geworden. Nur im Zusammenhang mit dem Gegen-ständlichen - im seinem Besitz oder als Fachmann - hat er noch einen Wert.

 

 Der Machtübergang vom Menschen an das Gegenständliche erreignet sich als Geburt der Machtinstitutionen. Die institutionalisierte Macht wird auch wie die gestrige, ins Vergessen sinkende politische Macht der Demo-kratie gespaltet. Diese Spaltung, die in einer neuer, der vor-letzten Machttransformation in dieser Geschichte geschieht, geschieht aber auf einer ganz anderen Ebene. Es ist die Ebene der -kratie, d.h., der Gewalt selbst. Die neue institutionalisierte Macht geht nicht mehr wie beim Volk aus einer Quelle heraus, sie stammt schon getrennt. So ist die heutige Machttrennung viel gründlicher. Die Machtteile der gespaltenen Macht , die einst Machtzweige eines Stammes gewesen sind, werden heute verschiedene selbstständige Stämme. Die Teilen der gespaltener Macht werden zu selbstständigen Mächten. 


 Und wie erscheinen sie ? Sie zeigen sich in den immer mächtigeren und mehr verbreiteten Mächten der zeitgenossischen Konzerne, der Medien und der Verwaltungsanstalten. Es sind die Mächte der fort-geschrittenen Technologien, Medienmöglichkeiten und Rechtregelungen, die Mächte, die aus den Stämmen der Techno-kratie, Medio-kratie und der Büro-kratie stammen. Die gegen-ständliche Macht hat sich endgültig gespaltet. Ihr Wert ist nicht mehr der Mensch, sondern der Nutz. Der Nutz des Nutzens des Gegenständlichen, der mit Geld bestimmt ist. Es ist die erworbene Zeit. Nützlich ist alles, was Zeit bringt oder spart. Auch Geld ist nützlich, u.z. außerordentlich. Denn mit Geld ist uns alles, was Zeit bringt oder spart, zugänglich. In diesem Sinne ist Geld die ver-gegenwärtigte/-gegengestellte Zeit selbst. Man sagt : Geld beherrscht die Welt. Aber die Welt wurde früher von anderen Werten beherrscht. Es wurden z.B. der kategorische Verstand, der Geist, die Freiheit, die Macht ausgerufen. Geld, das Kapital, wurde es erst nachher durch den Revolutionsgründer. Die Art, wie der zeitgenossische Mensch ist, geschieht im Tauschen, Nutzen und Ersetzen. Die durch den Revolutionsgründer er-blickte Produktion sinkt in ihrem Vollenden in den Schatten. Indem die Wahrheit der Macht im Untergang war, erschien die Wahrheit des Geldes. In dieser Umwandlung geschah das Schicksal des Menschen in furchtbaren Kriegen und Revolutionen. Dies war schon einmal bevor. Als die Macht vom Gott an den Menschen überging. 


 Jetzt befinden wir uns in der Beziehung mit dem Gegen-ständlichen. In diesen Beziehungen befinden wir uns überall und immer. Der Mensch wurde von der Gegen-ständlich-keit selbst angesprochen. Er wird zum ihren Hüter. Seine Aufgabe ist, vorsichtig genau die Art, wie das Gegen-ständliche ist, zu bewahren. Sein Blick, einst vom Glauben im Er-blicken seiner Wahrheit hoch-gekehrt, kehrt zurück in das Erscheinen, dem er im Aussagen sprechen lässt. Im Aussagen des vorsichtigen Hüters wurde die neue Dimension der Offenheit gefunden. In ihr ereignet sich das Denken als Ge-denken. Im Ge-denken ist die Zeit, die spricht. In dieser Ansprache sind die Toten mit uns. Ist es die Brücke des einstigen Logos ? 


Bitte, lassen wir die Toten sprechen !



































Der Nutz


 Die T- M- B- Drei-Macht, im Erscheinen der Gegen-ständlich-keit geboren, zeigt sich viel ob-jektiver als es die menschliche Macht war. Sie fundiert auf der Richtig-keit, aus der sie richtig, d.h. ob-jektiv, gegen-ständlich, vorgeht. Ihre untereinandliche Selbstständigkeit ist richtig, tatsächlich, objektiv, ihre irgendeine zwischeneinanderliche Verflechtung im vornhinein gehindert. Als Macht stellt sie sich genauso ihre Grenzen, stellt sich selbst unter eigene Aufsicht und führt sich aus.  Die Grenzenstellende Funktion wird durch die Büro-kratie, die Aufsichtsfunktion durch die Medio-kratie und die Ausführungsfunktion durch die Techno-kratie verwirklicht. Aber wir sehen einen Unterschied. Die Techno-kratie könnten wir keineswegs als die schwächste der drei Mächten benennen. Viel früher als die stärkste. Denn sie verfügt mit Geld. Was soll das bedeuten? Ist die wirkliche, objektive Selbstständigkeit dieser drei Mächte doch nur ein Schein ? 


Sie stammen aus dem Boden der Gegen-ständlich-keit. Entfernt vom Menschen sind sie kaum beeinflußbar, dem Menschen als sachliche Mächte gegen-übergestellt und untereinander sachlich sichtbar getrennt. Wir können sogar beobachten, wie sich innerhalb jeder der drei Mächten der Kampf unter ihren eigenen Zweigen schlägt. Schwächen sich die Mächte selbst in diesen seinen eigenen Kämpfen? Allerdings schon. Obwohl sie sich in diesen Kämpfen, die Art ihrer Mächtigung sind, zugleich in der Möglichkeit ihrer Macht ernähren. Es ist die Art der Macht, wie sie ist. Werden sich dann alle drei selbst so abschwächen, daß sie keine Mächte mehr sein werden? Sich abschaffen ? Was für eine Bedeutung sollte dann die gesonderte Stärke des Techno-Machtstammes überhaupt haben ? Daß er sich als letzter abschwächt ?  

 

 Man könnte sagen : Daß die Techno-macht als die ausführende Macht der Macht selbst, die eigentlich die Macht selbst ist, jetzt die stärkste geworden ist, ist doch richtig. In diesem Sinn waren die Machtverhältnisse in der Demokratie falsch. Wir sehen : In dieser seinen letzten Metamorphose hat sich die Macht nicht nur im ihren Wesen gewandelt, sie hat sich auch in diesem letztem Wesen richtig gestellt.  In dieser wesentlichen Umwandlung hat sich auch ihre eigene innerliche Umstellung ereignet. Sie ist in seiner geschicklichen Voll-endung bereit-gestellt worden. Aus dem Gesagten klingt etwas angstbringendes, schicksalsvolles. In diesem Klang kommt ein Ab-klang, der auf die Gefahr einer ungehinderten Macht errinert, zum Hören. Es ist die Zerstörung angesagt. 


 Soll das bedeuten, daß uns am Ende der heutigen Technoentwicklung die Zerstörung erwartet? Eine schwarze Vorhersage. Unter ihr stellt man sich vor, daß sich die Welt in allen ihren hergestellten technischen Gegen-ständen und gesondert aufgelagerten Waffen selbst zerstört. Da sind wir aber auch rasch bei der Hand mit der Lösung : Diese Gefahr kann doch der Mensch mit seinem Verstand abwehren. Wir leben in der Hoffnung, daß sich der menschliche Verstand durchsetzen wird.  


 Es drohen uns aber nicht die aufgelagerten Waffen und auch nicht der Mensch, der diese Waffen zur Weltvernichtung gebrauchen würde. Wer oder was droht uns denn dann ? Die Gegen-ständlich-keit.  Dies klingt uns künstlich und viel zu allgemein. Wie sollte uns diese Gegenständlichkeit überhaupt bedrohen ? Im Gegen-warten der Gegen-stände. Jetzt verstehen wir noch weniger. Ist das nicht blos ein künstliches Gerede ? 


 Es wurde schon gesagt : Unsere Zeit wickelt sich fast nur noch in der Gegen-wart ab. Wir sind fast immer nur jetzt und da. Wir errinern uns immer weniger und vergessen schnell. Wenn wir uns nicht die Zeit nehmen um uns zu ent-spannen, sind wir fast immer in Spannung der noch zu erledigenden Aufgaben, die vor uns ständig gestellt werden. Unsere ständige Sorge ist unseren Standard, aber auch unseren Lebensunterhalt, die nackte Existenz zu sichern. Wer nicht mit genügend Geld verfügt, gelingt bald in Lebensnot. Da sehen wir : In der Gegen-ständlich-keit wurde der Mensch fast völlig von der Natur abgeschnitten. Dies bedeutet : Der Mensch hat sein Zuhause in der Natur verloren. Er ist aus der Natur verbannt worden. Es geschah aber noch etwas : Ihm ist auch fast jegliche Beziehung zur Natur verloren gegangen. Durch den Machtbekämpfer wurde schon erklärt, die noch nicht vergegen-ständlichte Natur, d.h. die Natur an sich selbst, sei nichts wert. Erst die be-/ver-arbeitete Natur, deren ent-rissene Teil, hätte einen Wert. Und der Ge-denker sagte, daß der zeitgenossische Mensch  in der Natur nur noch seinen eigenen Nutz sieht. Im Wald z.B. sieht er den Wert der nützlichen Holzmasse. Die ganze Natur ist zum Menscheneigentum und be-/ver-arbeiteten Produkten geworden. Sie ist verschwunden. Alles, inbegriffen mit dem Menschen, ist zum Nutzen geworden. Das haben wir schon mal gesehen. Was hat aber all dies Gesagte mit der genannten Drohung der Gegen-ständlich-keit, die im Gegen-warten der Gegen-stände geschieht, zu tun ? Mit dem Verschwinden der Natur ist der Mensch in seiner Existenz nur noch von dem überall anwesendem Gegen-ständlichen abhängig. Er kann seinen Lebensunterhalt nur noch mit einem Verdienst bestreiten. Dies kann er nur, wenn er gebraucht wird. Gebraucht wird er aber auch nur, wenn er nützlich ist. Wer nicht nützlich ist und nicht gebraucht wird, kann seine Existenz nicht sichern. Er kann nur noch betteln. Man dient und bettelt um Geld. Mit Geld werden dem Menschen seine Lebensmöglichkeiten gesichert. Geld wird dem Menschen meistens für seine erledigte Dienstleistungen bezahlt. Selbstverständlich nur für diejenige, die nützlich und gebraucht sind. Nützlich sind diejenige, die einen Nutz bringen. Was für einen Nutz ? Allgemein sind wir überzeugt, daß wir wissen, was Nutz bedeutet. Aber ist es so ?       


 Wir können sagen, daß nützlich alles ist, was dem Menschen seinen Bestand sichert. Nützlich ist z.B. die Erzeugung der Lebensmitteln. Da die Lebensmitteln im unserem Bestand verbraucht , die unverbrauchte aber zum Abfall werden, ist es offensichtlich, daß auch ihr Ersetzen nützlich ist. Im Ersetzen wird der Bestand gesichert. Die Produkte werden er-stellt bzw. er-setzt, indem das vorhandene Rohstoff dem Nutzen entsprechend vor-bereitet, zer-setzt und her-gestellt wird. Im Zer-setzen und Her-stellen wird das anwesende Stoff im seinem Wesen vernichtet und zum Nutzen bestimmt. Das Zer-setzen des Wesens des Anwesenden bedeutet als Griff ins Wesen ein Ver-setzen der Zeit. Im bestimmten Wesen des Gegen-stands zum Nutzen des Erhaltens des Bestands des Bestehenden wird die Zeit wesentlich ver-gegen-wärtigt. Das Nutzen geschieht in der Gegen-wart. Die Gegen-wart geschieht im Nutzen. Das Nutzen ist das Geschehen der Gegen-wart. In der Gegen-wart ver-geht, nichtet sich die Zeit. Das Vernichten des Wesens des Anwesenden in dem Zersetzen des Rohstoffs oder im Vernaschen und Zerstören des Gegen-ständlichen geschieht in dem gegen-wärtig wickelnden Wirbel des Nichtens der Zeit. So geschieht die Gegen-wart.  


 Es ist aber nicht nur das, was dem Menschen seinen Bestand sichert, nützlich. Nur das, war es eigentlich nie. Schon sehr sehr lange ist es aber nur noch in einem sehr geringen Teil - wenn man es als nützlich überhaupt noch sieht. Die menschliche Bedürfnisse wurden nämlich weit darüber entwickelt. Da meinen wir nicht sein ewiges Suchen nach sich selbst, nach der Liebe,Wahrheit, Schönheit, Freiheit, daß er mit sich trägt und daß ihn seit je bewegt. Dies wurde in ihm auch nie entwickelt, da es sein Schicksal ist.  Wir meinen die Vielzahl seiner Genießer- und Sinnenfreuden, die in ihm geöffnet wurden und die er immer dringlicher stillen muß. Er wird berauscht und betäubt auf unzählige Arten. Dies sucht er immer wieder und dies wird ihm ständig geboten. So sind diese Leistungen nützlich geworden. Genauso ist es mit seinem Leben im Überfluß. Er kauft unzählige Sachen, die er überhaupt nicht braucht. All dies ist für seinen Bestand nicht nötig. Es ist sogar schädlich. Giftig im Berauschen und Betäuben, sündlich im Verschleudern. Es ist aber nützlich für den Anbieter. So sehen wir : Nützlich ist alles was Geld bringt. Aber dies stimmt auch nicht immer. Wenn wir etwas zu teuer kaufen oder zu billig verkaufen, ist es nicht nützlich. So müssen wir uns verbessern : Nützlich ist nur das, was einen Gewinn bringt. Aber der frühere Satz hat uns auch etwas gesagt. Nach dieser Verbesserung hören wir ihm wieder zu. Jetzt lautet er : Nützlich ist alles, was einen Gewinn bringt. Die beiden Sätze schliessen sich nicht aus, im Gegenteil sie ergänzen sich und erst in ihrem Zusammenhang ergibt sich die Stimmung des heutigen Menschen. Hören wir ihnen in diesem Zusammenhang noch einmal zu. Der neue Satz lautet jetzt : Nützlich ist nur das, was einen Gewinn bringt, für dies ist aber alles nützlich. Aus diesem Satz kommt hervor: Der höchste Nutzgrundsatz ist der Gewinn. Für den Gewinnerwerb sollten wir alles tun. Der Gewinnerwerb als das höchste Prinzip heiligt die Mitteln. Es werden die verschiedesten Arten, wie der Gewinn zu schaffen ist, ausgedacht. Man beutet die Natur, den Mitmenschen, sogar die Gegen-stände in ihrem Ausnützen aus. Aber bringt nicht schon jedes Nutzen normalerweise auch einen Gewinn ? Man gewinnt, wenn man weniger gibt als man nimmt. Soll das heißen, daß jeder Gewinn ein Betrug, ein Diebstahl ist ? In der Natur gewinnt das Kräftigere. Das Gewinnen und das Verlieren ist ein ewiges Spiel in der Natur. Es geschieht aber in einem ständigen Auswiegen ihrer Ausgewogenheit. Nur der Mensch ist derjenige, der diese ihre Ausgewogenheit mit seinem unangemessenen Eingreifen zerstört. In der Natur hat das Gewinnen und das Verlieren seinen Maß. Der Mensch hat diesen Maß schon längst verloren. Nur wenige machen auf ihn noch aufmerksam, halten kann ihn aber fast keiner. Der Mensch ist ohne Maß geworden. Er will den höchsten Gewinn erzielen, alles eins wie. Dafür ist er bereit jede Möglichkeit auszunützen. So sehen wir, daß wir unseren Satz noch das drittemal verbessern müssen. Aus dem Gesagten lautet jetzt dieser Satz : Nützlich ist nur das, was einen Gewinn bringt, um aber den Höchsten zu machen, ist alles bis zum Letzen auszunützen. Jetzt hat sich die Stimmung des heutigen Menschen in der Gänze eingestimmt. Es ist das rücksichtslose Ausnützen alles.   


 Die Bedeutung dessen, was nützlich ist, hat sich von der Bestandsicherung des Menschen in den rucksichtslosen Gewinnerwerb gewandelt. Die Bestandsicherung ist mit der Sorge für den Bestand verbunden, die rücksichtslose Gewinnsuche nur noch mit dem Bedarf nach eigener Selbstbestätigung. Das Wort nötig klingt wieder an, diesmal im Zusammenhang mit dem, was vom Empfinden des Menschen in einigenen noch bestehenden primitiven Kulturen gesagt wurde. Ist seine Bestandsicherung, die ihn sorgt, mit diesem Maß im Geschehen der natürlichen Ausgewogenheit verbunden? Wie wiegt sich in ihm diese Ausgewogenheit aus ? Keineswegs könnten wir sie mit einem einfachen Gleicheitszeichen  zwischen geben und nehmen erklären. Das Wort nötig klingt wieder an, diesmal in seiner Mehrdeutigkeit. Nötig ist dies, zu dem man gezwungen ist. Der Mensch, der gezwungen ist, ist in Not. Jedoch mit diesem Wort nötig ist nicht irgendeine Gezwungenheit des Menschen gemeint. Es ist das Zwingen des Menschen in Not , die ihn seit je in seinem Schicksal begleitet. Nötig ist dies, was der Mensch, in seiner geschicklichen Not besorgt, gezwungen zu tun ist. Aus der Weite erklingt die Dimension  des Tragischen der alten Griechen. 


 Das Vergiften und das Verschleudern um den Gewinn zu erreichen sind keineswegs nötig. Im unnötigen Zersetzen, Er-stellen und Er-setzen, Vernaschen und Zerstören, d.h. in der Erzeugung und Nutzung des Gegen-ständlichen für seinen giftigen und ausgelassenen Miß-brauch ver-nichtet sich die Zeit gesondert. Es ist das Beharren in der Gegen-wart, in welchem derjenige, der in ihr beharrt, in sie sinkt. Im Sinken in den immer heftigeren, in sich selbst sich vertiefenden Wirbel, der ihn immer stärker in seine Tiefe zieht, spürt er das Geschehen des Zeitverlustes. 


 Der zeitgenossische Mensch, dem die Natur völlig abgeschnitten wurde, ist der Gegen-ständlich-keit der überall anwesenden Gegenständen aussichtslos überlassen. Im ständigen Empfinden der abstossenden Gefahr der Vernichtung seines Bestehens ist er zu dem, daß er sich selbst zum ihren Diener stellt und sich ihr zum Dienst anbietet, getrieben. Aber braucht ihn die Gegen-ständlich-keit überhaupt noch ? Im Wesen des Nutzes ist nicht nur die Sicherstellung des Bestands des Bestehenden, sondern vielmehr auch das Nützliche noch nützlicher zu machen. Im Folgen der Befohlenheit der Gegen-ständlich-keit, die im Nutzen alles, den Menschen inbegriffen, dem Nutz unterstellt, wird der Mensch vor die wesentliche Aufgabe gestellt, das Gegen-ständliche, mit sich selbst inbegriffen, immer nützlicher zu gestalten. Er wird zum ständigen Erfinden getrieben.  Im Erfinden wird nach den Lösungen der größeren Wirksamkeit gesucht. Dies bedeutet : In der Erfindung wird die Zeit des Wirkens der Gegen-ständlich-keit gekürzt.  Das Er-stellen und Er-setzen der Gegen-stände wie auch ihr Nutzen wird immer schneller und billiger. Immer weniger Leuten werden für ihr Er-stellen und Er-setzen wie auch für ihr Vernichten gebraucht. Der nützliche Mensch wird immer weniger gebraucht. Es ist ja bekannt, daß in der Technoentwicklung die menschliche Arbeit abgeschafft wird.  Im Kreisrennen der Erledigung der ständig aufgestellten Aufgaben der Gegen-ständlich-keit zum Er-stellen, Er-setzen und Vernichten des Gegenständlichen gibt es immer weniger Teilnehmer. Das Rennen gewinnt ständig an seiner Schnelligkeit. In ihm wird der Zeitmangel immer größer, die Zeit immer kostbarer, dicht, die Renner immer mehr atemlos. Man sagt : die Technik ist unmenschlich. So ist es auch. Sie schneidet dem Menschen den Zugang zu seinem Wesen ab. Sie nimmt dem Menschen den Atem. Sie erdrosselt die Zeit. 


Die Zeit wird erdrosselt im vollkommenen und sofortigen Ersetzen des Gegen-ständlichen. Indem alles und jederzeit ersetzbar wird. Mit der Gen-Technik und dem Klonen ist dieser Weg geebnet. Im Nutzen dem Gegen-ständlichen ist der Mensch immer nur auf das Gegen-ständliche angewiesen. Die Sicht zu seinem Wesen, in welchem die Zeit in der Übereinstimmung mit der Stimme der Toten geschieht, wird ihm immer mehr verstellt.


 Im ihren nutzbaren Wesen, in welchem die Nichtigkeit weilt, warten die Gegen-stände auf ihr Nutzen und Er-setzen. Im Nutzen und Ersetzen wirkt ihr Wesen, die Gegen-ständlich-keit. Wie ist aber das Gegen-ständliche im Warten ? Es drängt sich zum seinen Nutzen auf. In diesem Drängen weilt die Gefahr seines giftigen und ausgelassenen Mißbrauchs. Es ent-zieht sich aber zugleich in die Vergessenheit des Vernachlässigten und Verlassenen. Im Unnutzen geht es unnützlich zunichte. Dies geschieht, indem es, vom seinen Wesen abgestossen, zerfällt.  Aus der Erfahrung wissen wir, daß das Gegen-ständliche, welches im Unnutzen zerfällt, früher als dies, welches regelmäßig und gemäß den Anweisungen genutzt wird, zunichte kommt. Seine Wirkung in der Gegenwart verbleibt. In seiner Ungebrauchtgebliebenheit wird sein Er-stellen unnötig. Wir sehen und hören das Geschehen des Zeitverlustes. Die Zeit der Gegenstände geht nicht verloren nur mit ihrem Mißbrauch für das Vergiften oder übermäßigen Ausnutzen, sie geht verloren auch, indem sie vernachlässigt und verlassen ungenutzt zerfallen.


 Die drohende Gefahr des Gegen-wartens der Gegen-stände wurde da angesprochen. Die Gegen-stände warten in der Gegen-wart. In diesem Warten drängen sie sich auf und entziehen sich zugleich. Sie locken uns auf sich und stossen ab. In diesem an und ab, zu und weg wittert die Gefahr, daß wir uns in dem Gegen-ständlichen, dem wir über- oder unterlegen sind, verlieren werden. Das Gegen-ständliche nimmt uns völlig ein. Dies geschieht nicht nur, indem wir sinkend in der Gegenwart, unter-liegend im Gegen-ständlichem, das uns durchdringt und füllt,  die augenblickliche Ewigkeit genießen. Vielmehr geschieht es, als wir von der gegen-ständlichen Gewalt aus diesem sinkenden Zustand zu den vor uns gestellten Aufgaben gerissen werden. Dies, was uns reißt, sind aber nicht die Augaben, sondern die geteilte Zeit.  Die vom Geschehnis getrennte und bestimmte Zeit gegen-wartet sich mit den in der Gegen-wart aufgestellten Gegen-stände. Sie nimmt uns jede Zeit um nachzudenken. Das Gegenwarten geschieht in immer schnelleren Kreisen. Die Zeit wird immer kürzer. Immer weniger beweglich. Steif. Die Aufgaben, die der Mensch im Überspringen durchrennt, werden immer häufiger, in immer kürzeren Abständen gestellt. Die Anziehungsmacht der Gegen-stände, die den Menschen unterlegen halten, immer stärker. Der Mensch sinkt immer tiefer. Die Zeit gegen-wärtigt sich in seinem Versteifen. Der Mensch ist im Ersticken.


Wird die Zeit platzen ? Die Brücke zerstört ?


Ist die Vollendung des Ur-knalls im Gange ? Sind wir im dauernden Knall des Zer-knallen des Alls ? Wie geschieht dies Vollenden ? Im endgültigen Verlieren der einst verlorenen Zeit ? Im Verschwinden ins Nein der Unwahrheit ? Gemeinsam mit Toten ? Sind wir den Toten verantwortlich ? Daß im Rück-blick der B-rücken-schwelle endlich die Alles-zusammen-bringende göttliche Kraft erscheint ?


 Der Mensch ist immer mehr am Limit. Am Limit ist er ständig in Gefahr eines Ausrutsches. Es unterlaufen ihm Fehler. Die Gefahr ist immer größer, die Fehler immer häufiger. Es ist in seinem Geschick: Mit ihm ist immer die kleine Möglichkeit gegeben, daß dies, was in seinem Wesen geschichtlich bestimmt ist, umkippt. 


























Der Verbrauch


 In unserer techno-entwickelten Welt gibt es eine Überfülle von Produkten. Ihr Er-setzen wie auch das Er-stellen immer neuer Produkten geschieht auf dem laufenden Band. Man sagt, unsere Gesellschaft sei eine Verbrauchergesellschaft. Dies bedeutet: die Produktion, die einst den europäischen Menschen wesentlich bestimmt hat, hat für ihn diese Bedeutung verloren. Anstatt ihr hat sie heute der Verbrauch. Wir sehen aber : diese Fülle der Produkten wird von immer weniger Arbeiter er-stellt, die mit diesem seinen Dienen das Geld für seinen Lebensunterhalt verdienen können. Dabei werden sie noch immer schlechter bezahlt, ihre Einkommen aber immer mehr besteuert. Diese ganze Fülle der Produkten drängt so auf einen unvergleichbar schwächeren und immer schwächer werdenden Markt. Daß die Zahl der Arbeitslosen in Europa ungeheuer groß und die Arbeitslosigkeit einer ihrer schwierigsten Problemen geworden ist, ist unbestritten. Der Mensch, der aus der Produtionskette herausgefallen ist, ist in Existenznot geraten. Es gibt zwar noch in den Bereichen der anderen zwei Mächte, der Medio-kratie und der Büro-kratie, für entsprechende Fachleute einige Dienstmöglichkeiten. Aber die können diesen Ausfall der Arbeiterplätze im Bereich der dritten Macht nicht im geringsten decken. Zu dem soll  bemerkt werden, daß auch sehr bald die g. anderen zwei Mächte - obwohl wir zur Zeit noch eine Zunahme der Büro-kratie beobachten können - viel viel schlanker werden werden. Der unbrauchbare nützliche Mensch ist in seiner Existenznot getrieben sich gebraucht zu machen. Er er-findet immer mehrere Bedürfnisse, die er den Anderen einimpft. Vergiftet mit dem Gegen-ständlichen, das diesen eingebohrten Bedarf löscht, werden sie sehnsüchtig. In dem Gesagten hat sich entdeckt : Im Versteck der Gegen-ständlich-keit ist die Brut, in welcher die Sucht ausgebrütet wurde. Dies Versteck ist in der Bewahrung der Techno-kratie. Denn sie ist die giftige Schlange, die zum Abriß des Apfels gelockt hat. Schon längst spielt sie mit der Sehnsucht des Menschen.


 Man sieht : Jeder nimmt jemandem das Geld. Aber nur Wenige und immer Wenigere haben das Geld. Die Süchtigen sind meistens schon so und so ohne Geld, wenn sie es aber haben, verlieren sie es schnell. Die Unterstützungen der anderen Nicht-bediensteten genügen kaum für das Notwendigste. Sogar diejenige, die der Macht am nähersten sind, die gestrige Machthaber und heutige Vertreter der Macht, müssen mit beträchtlichen Veringerungen ihrer einstigen Einkommen rechnen. Denn das Geld will die Macht. 


 Da wurde die Konkurrenz angesprochen. Die Macht ist doch viel mächtiger, hat viel größere Möglichkeiten um an das Geld zu kommen als der einzelne Mensch. Das stimmt. So beansprucht die Macht für sich gesondert diejenige Anbotsbereiche, in welchen man am wirksamsten das Geld einnehmen kann. In der ersten Reihe sind es die Bereiche des Geldes, der Süchte, der Waffen, aber auch der Kommunalinfrastruktur u.a. In diesen Bereichen baut sie sich ihre Monopole und drängt den einzelnen Menschen heraus. Die Macht verbietet sogar eine Ausweitung dieser Bereiche auf solche Tätigkeiten, bei denen man in der kürzersten Zeit außerordentlich große Gewinne erlangen kann. Die werden kriminalisiert. Gerade solche Tätigkeiten ziehen den unbrauchbaren Menschen am stärksten an. In seiner Existenznot braucht er viel Geld in kürzersten Zeit. Er sucht aber auch die Macht selbst. Mit seiner Findigkeit und Listigkeit baut er die Infrastruktur eigener institutionalisierten Macht und bindet mit dem Klebstoff der Korruption auch die Diener anderer Mächte an sie. In der Herrschaft der Gegen-ständlich-keit werden die stärksten Machtfestungen der Kriminalität errichtet. In dieser Herrschaft werden aber auch die Diener in anderen Machtinstitutionen so stark wie noch nie vergiftet und mit der Kriminalität verbunden. Gemeinsam mit der Sucht wurde im gleichen Versteck der Gegen-ständlich-keit die organisierte Kriminalität geworfen. Ihr weitverzweigtes Netz reißt immer wieder die Macht, die ihr öffentlich den Kampf angesagt hat. Aber warum tut sie das ? Warum verbietet sie solche Tätigkeiten, wenn sie auf der anderen Seite selbst alle und alles ausbeutet ? Warum ermöglicht sie der Kriminalitätsmacht, daß sie sich auf dem Feld der verbotenen Früchte züchtet ? Aus der Menschenliebe ? Weil die Früchte giftig sind ?  Keineswegs. Sie vergiftet ja genauso den Menschen um an seine Beute zu kommen. Wo ist der Unterschied ?


 Der Unterschied ist in der Gegen-ständlich-keit. Was bedeutet das ? Die T-M-B- Macht ist die intitutionlisierte Macht, in der der Mensch die Macht verloren hat. Die Kriminalitätsmacht, die OK- oder die K-Macht, ist aber der verbliebene Rest der Menschen-macht. In diesen ihren Überresten klammert sich der Mensch verkrampft an sie, indem sie ihm unaufhaltsam wegrinnt. Seine Art des Verhaltens wird immer mehr rücksichtslos, mißtrauisch, heuchlerisch schlau und grausam, ausschließlich nur auf sich selbst bezogen. Er ist bereit jederzeit jeden, auch seine engste Verwandte und Mitarbeiter, bedenkenlos auf die unehrlichste Art und Weise zu verraten, auszuspielen und auszunützen, und zwar gleich bei der ersten Gelegenheit und so tief, wie es nur geht. Er haltet vom nichts zurück, wenn es um das Erringen der Macht geht.  Im seinem Inneren ist er zutiefst verzweifelt und unsicher. Denn sein Gefecht ist schon im voraus verloren. Die gegen-ständliche Macht, die unaufhaltsam wächst, wird ihn gnadelos niederschlagen. Sie duldet kein Aufflammern der menschlichen Macht, die schon übergegangen ist. Genauso werden auch diejenige ihre Diener, die vergiftet worden sind und sich mit der menschlichen Macht gebunden haben, restlos vernichtet.

In der Gegen-ständlich-keit wird die Macht des Menschen nur noch kriminell.  Dies ist die Antwort dem Menschen, der sie ergreift, nachdem sie ihn verlassen hat. Wir sehen : Es ist die Art, wie sich die Macht in ihrem neuen Zuhause selbst schützt.


Es wurde aber auf die gestellte Frage, warum die gegen-ständliche Macht genau diese Tätigkeiten, bei den das Geldmelken am wirksamsten ist, verbietet, noch immer keine Antwort gegeben. Im Gegenteil zum Menschen, der heute so rasch und so viel Macht wie möglich ergreifen will, koste es, was es möge, hat die Gegen-ständlich-keit keine solche Eile. Sie ist nicht so wie der Mensch im Zwang des Verlierens. Sie hat schon und bekommt noch die Macht. Sie will die Kraft , in welcher sich stärkt ihre Macht, in der Gänze, d.h. mit so wenig Verlust, wie es geht, gewinnen. Sie stellt sogar Hindernisse in seine eigene monopolisierte Bereiche. Sie führt immer strengere Aufsicht über die Waffen aus und baut sie sogar ab. Das Gegen-ständliche fürchtet vor Waffen, die eine ständige Drohung seines Vernichtens sind. In der Gegen-ständlich-keit werden auch immer mehr Maßnahmen und Begrenzungen getroffen, die die Umwelt schonen und den Menschen von den Süchten entgiftet sollen. Immer mehr wird man an die Angemessenheit und Sparsamkeit im Verbrauch errinert, das Verschleudern wird immer strenger bestrafft. In der Gegen-ständlich-keit wird die Kraft aller und alles bewahrt. 


 Ist das nicht ein Widerspruch zu dem, als gesagt wurde, der Mensch sei im Ersticken ? Keineswegs. In der Gegen-ständlich-keit wartet sich die Gegen-wart. Dies ist im Schicksal. Durch den Ruf auf Kraft-bewahrung wird der Mensch in der Gegen-ständlich-keit errinert . Er soll aufmerksam werden. In der Aufmerksamkeit wird das Gegen-ständliche richtig genutzt,  es werden die Fehler gemeidet. Das Gegen-ständliche wird nicht beschädigt, es wird mit der nötigen Sorge genutzt und gewartet, wird nicht vernachlässigt und unnötig zerstört oder verworfen. Es wird seinem Wirken, in dem es geschieht, wirken gelassen. Da klingt in einer gesonderten Bedeutung die Gelassenheit, auf die durch den Ge-denker schon errinert wurde. Dem Menschen wird sein Zuhause geöffnet. Im freien wirken der Gegen-stände befreit sich die gefesselte Kraft . Es ist der Rück-kehr der Macht in die Kraft angesagt. Im Gegen-warten der Gegen-stände ist aber auch das Verlieren des Menschen angesagt. In diesem Verlieren nützt sich die Gegen-ständlich-keit aus. Die Gegen-stände, die vom Menschen ständig über-sehen werden, werden mächtig und bedrohlich. Ihre Miene wird böse. Die in ihnen gefesselte Kraft wird zur Macht. Es kommt zu immer schwierigeren Fehlern. Der atemlose, verlorene Mensch wird zum Spielzeug der Macht in ihrem letzten Spiel. 


 Es entsteht ein immer bedränglicher Geldmangel. Die letzte Show der Lust beginnt. In dieser Show werden alle, gesamt mit den Zuschauern (ausgenommen vielleich nur sehr Seltene) als Spieler zu dem großen Gewinnspiel beigezogen. Es wird immer weniger in die Gegen-ständlich-keit geweihte Diener geben. Die Menge der ungenutzten untereinander sich deckenden Gegen-stände wird immer größer. Sie häufen sich aufeinander immer mehr, ihre Un-wirksamkeit wird immer deutlicher. Diese Zeichen sind für den aufmerksamen zeitgenossichen Menschen bedeutungsvoll. Wie weit ist es schon gekommen ? Reihen sich schon die vielfältigsten Vergnügungsvorstellungen und Gewinnspiele, in denen jeder mitmachen kann ? Wie aufdringlich ladet man zu diesen Vorstellungen und Spielen ein ? Ist die Werbung schon sehr aufdringlich und häufig ? Besteht schon ein allgemeiner Geldmangel und wie akut ist er? Wie groß werden die Produktüberschüße ? Wie bedränglich ist schon die Arbeitslosigkeit - die Un-wirksamkeit des gegenständlichen Menschen ? Wie stark breitet sich die Geilheit aus? Die rücksichtslose Ausbeutung der Natur? Mit welcher Stärke und Frechheit setzen sich die Spiele mit Sex und Tod durch ? Wie sehr machen sie schon süchtig den Menschen ? Wie ergeben ist er schon der Wollust ?


 Die einstige Beziehung Eros - Thanatos klingt nur noch als Schein einer Errinerung an.


Ist das Ab-sterben des Fachmanns schon in sichtbarer Weite ? Die Ausrottung der Natur und des Menschen ? Wie oft kommt es zu Fehlern mit schädlichen Folgen ? Rutscht uns das Gegen-ständliche aus ? Wirkt falsch ?  


Hat sich das Geschehen schon überwogen ? In welchem Maß wurden die Gegen-stände mit der Macht schon gefüllt ?


Ist der Mensch hilflos ? Gibt es nur noch das Rotten und kein Retten mehr ? 


Nur in der Bitte des Gebets, dem Ge-denken und Hören den Toten ist noch der Ausweg.    


Die Macht der Gegenstände füllt sich im Bereich der Technik. Sie ist die ausführende Macht, die die stärkste wird. Sie führt sich in seine letzte Metamorphose aus : in die ungehinderte Macht. Ihre Selbstauslösung. 


Die Stunde des letzten Urteils nähert sich.  Die Toten werden auferstehen. Im Spruch der Entscheidung unseres gemeinsamen Schicksals werden wir uns wiedersehen.


Wie vom Blitz getroffen im augenblicklichen Strahl des furchtbaren Abschieds ? Im  ungeheueren Schlag der Alles-durchdringend-verneinenden Macht des Nicht-Geschehenen? Der verfehlten Rettungs-Möglichkeit ?


Oder im gnadigen Schein der Alles-zusammen-tragenden Liebe und des Wunders unseres Wiederfindens ?



Die ungehinderte Macht. Das Geld


 Aber wieso lassen die andere zwei Mächte der Medio- und Büro-kratie die Macht der Techno-kratie ungehindert wachsen ? Was geschieht mit diesen zwei Mächten ? Die gestellte Frage, ob die wirkliche, objektive Trennung der drei Mächte in der Gegen-ständlich-keit nicht nur ein Schein ist, wurde noch nicht beantwortet. Der Machtbekämpfer hat in der Zeit der Leerung des Wesens der Menschlichkeit, indem die Macht im Menschen selbst Besitz ergriff, schon das Ende der Demo-kratie angesagt. Denn nach seiner Aussage, ist das Recht die Magd der Politik. Das bedeutet, alle drei formell getrennte Mächte der Legislative, Justiz und Executive sind zusammen im Dienst der Machthabern und Art ihrer Machtausübung. Heute würde man aber sagen : Alles, auch der Mensch, ist dem Nutz unterworfen. Dienen die drei T-M-B- Mächte dann auch zusammen dem Nutz ? Jedenfalls. Alle drei Mächte werden zu Gunsten des Nutzes ausgenützt. Sie sind in seinem Wesen nützlich. Nützlich ist, was Gewinn bringt, u.z. den höchst möglichen. Gewinn aber ist die Macht selbst. So sehen wir : Die drei T-M-B- Mächte saugen alles, den Menschen inbegriffen, aus, um den Machtgewinn so viel wie möglich zu vergrößern. Im Wirken der drei T-M-B- Mächte entdeckt sich die Art, wie sich die Macht selbst mächtigt. Aber diese Mächtigung geschieht doch in jeder der drei T-M-B- Mächte ? Sie dienen zwar dem gemeisamen Ziel, jedoch getrennt, jede für sich. 


 Dem ist nur scheinbar so. Im Nutz geschieht das Sammeln und Einigen des sämtlichen Nützlichen um die beste Nutzwirkung zu gewinnen. Alles ist dem Nutzen des Nutzes unterstellt. Im Nutzen wird alles für den Nutz selbst ausgenützt. Gilt das auch für die drei T-M-B- Mächte ? Und was ist mit ihrem Boden der Gegen-ständlich-keit ? 


Alles wird ausgenützt. 


 Wie geschieht das ? Das Ausnützen im Nutzen des Nutzes geschieht im Geborgenem der Gegen-ständlich-keit. Es geschieht nicht im Bereich des Sichtbaren, wie das Ausnützen der drei Mächte zu Gunsten der Volksmacht, die mit der Leerung des Menschlichkeitswesens in die Hände der Machthaber geraten ist. Es hat sich überwogen. Der Mensch wird zum Nutzen des Gegen-ständlichen ausgenützt. In der Bedeutung des Nutzens verliert er die Macht. Das Nutzen ist Art des Wesens des Gegen-ständlichen: die Gegen-ständlich-keit. Das Wesen der Macht hat sich versteckt. Es geschieht nicht mehr im Bereich des Menschlichen. Es ist un-menschlich geworden. Als unmenschlich wurde das Technische angesprochen. Das Technische gehört in den Bereich des Gegen-ständlichen. Es ist aber zugleich nur eine Art des Gegen-ständlichen. Es ist aber wiederum nicht nur eine von Arten des Gegen-ständlichen: Es ist die Art des Gegen-ständlichen, im deren Wesen auch das früher Bestehende zum Gegen-stand wurde. Das Wesen des Technischen, die Wirksamkeit  ( im Sinne des Immer-mehr-wirkungsvoll-Machens) des Ersetzens und Wirkens des Gegen-ständlichen, die in der Technologie geschieht, bestimmt die Gegen-ständlich-keit. Im Gegen-ständlichen vorherrscht immer mehr das Technische. 


 Der gemeinsame Boden der Gegen-ständlich-keit der drei T-M-B- Mächte eignet sich wesentlich der Macht der Techno-kratie. Sie sind vom desselben Wesen bestimmt. In diesem eigenen Boden saugen die Wurzeln der Techno-kratie genauso die Macht der Medio- und Büro-kratie aus. Sie saugen auch alles Nährende aus der Erde seines Bodens aus. Versteckt geschieht das Sammeln und Einigen der Macht. Dem zeitgenossischen Menschen stoßen in seinem Unsehen dieses heutigen Machtgeschehens immer häufiger merkwürdige Vorfälle zu. Es geht nicht nur um überraschende Konzernverschmolzungen, Niederfälle der mächtigsten Machthaber, Wirtschaftskrisen und Valutenbrüche, Arbeitslosigkeit oder sogar unerwartet aufflamende Kriege. Es geht um Enthüllungen verblüffender Verbrechen, in welchen die mächtigsten und angesehensten Leuten verwickelt und von denen viele nie aufgeklärt wurden. Es geht um vermehrte Fälle des techinschen Versagens mit kastastrophalen Folgen. Es geht um uverständliche Massenselbstmorde der Leuten und Tieren. Es geht um Perversitäten, die sich immer mehr verdorben immer mehr frech verbreiten. Um allgemeine Gereiztheit, die sich immer mehr steigert. Oder Stumpfheit, in welcher sich eine unmenschliche Empfindungslosigkeit hartet. Die Ergebenheit des Menschen der Betäubung und Berauschung. Seine vollkommene Abhängigkeit von der Technik. Unverständliche Fehler und Unfälle, gesondert im Verkehr. Schreckliche Terrorakte. 


 All dies wird aber noch immer dem Menschen zugeschrieben. Obwohl sich der Mensch gegenüber seiner ständigen Getriebenheit machtlos fühlt. Die Geldnot wird immer stärker. Der zeitgenossische Mensch rennt fast nur noch nach seinem Geld. Wenn er nicht in diesem Rennen ist, betäubt und berauscht er sich meistens. Er spürt die unerhörte Macht des Geldes, das immer mehr zu seiner Existenznot wird. Er wird rücksichtslos zu denen, den er das Geld wegnimmt. Man sagt : Geld beherrscht die Welt. Aber was ist Geld ? Wovon kommt Geld?


 Daß Geld Tauschmittel ist, weiß jeder. Tauschen kann man auch ohne Geld : Ware für Ware. So war es ja auch am Anfang, bevor Geld als Tauschmittel erfunden wurde. Das Wesen des Geldes muß sich so im Tauschen zeigen. Tauschen sieht das Vergleichen vor. Das Vergleichen sieht das Messen vor. Das Messen sieht den Meßwert vor. Der Meßwert sieht die Meßbarkeit vor. Die Meßbarkeit  sieht den Meßbedarf vor. Der Meßbedarf sieht den Besitzbedarf vor. Der Besitzbedarf sieht eine gesonderte Beziehung des Menschen zu sich selbst vor. Die Geburt des Geldes geschah im Ereignis einer gesonderten Beziehung des Menschen zu sich selbst. Dies Ereignis wurde dem Geld in die Wiege gelegt. Dies bedeutet: In der Geldgeschichte des Menschen vollzieht sich seine gesonderte Beziehung zu sich selbst. Da klingt etwas an. Man sagt ja : Der Mensch ist in der ewige Suche nach sich selbst. Ist die Geldgeschichte sein Irreweg, auf welchem er sich nicht finden kann und vielleicht noch mehr verloren geht ? Es ist so. Nicht nur, daß er sich auf diesem Weg nicht finden kann, er wird auch immer stärker abgewiesen stehenzubleiben um sich umzusehen und nach Hause zu finden. Der Mensch fühlt in seinem inneren Ge-fühl, daß ihn dieser Weg der Geldgeschichte irreführt. Ihm ist aber auf diesem Weg das Gedenken seines Schicksals, das Wissen und Sehen der geschicklichen Bedeutung seines Rück-kehrs verloren gegangen. Er fühlt sein Ver-antworten den Toten nicht mehr. Er hat sie fast aus seinem Leben ver-bannt. So bekommt er auch fast keine Kraft mehr um sich besinnen zu können. Desto enger der Durchgang dieser Brücke, der in anderer Zeit geschieht, wird, desto kraftloser wird der Mensch der verneinenden Macht überlassen. Er hat sein Ver-antworten Toten vergessen.


Hat sich im Verhängnis des Schicksals das angesagte Verdammnis vollendet ?  Verdammnis, in welches der in seinem Un-ver-Antworten verlorene Mensch mit SICH die Toten mitzieht ?


 In diesem Vergessen und Entrinnen der Kraft gebärt sich im Menschen die Unverantwortlichkeit. Es wird ihm alles eins. Er hört seinem Ge-fühl nicht mehr zu. Es geschieht das wesentliche Ver-gehen, indem die Macht die wichtigste Menschensorge das Ver-antworten zu befolgen als unwichtig verneint und lächerlich macht. Das Wichtigste ist Ihr zu dienen um Geld zu ver-dienen.


 So sind wir zurück zum Geld gekommen. Das Tauschen ist schon längst nicht mehr seine einzige und auch nicht wesentlichste Funktion. Jedoch, verbleiben wir noch eine kleine Weile beim Tauschen. Das wesentliche im Tauschen ist die Meßbarkeit der Gegen-stände, die sich zum Tausch anbieten. Die Meßbarkeit wurde uns mit dem Wert gegeben. Jeder Gegen-stand hat seinen Wert, der in seinem Preis ausgedrückt wird. Wie wird der Wert bestimmt ? Das ist für einen ökonomisch ausgebildeten Fachmann keine Frage. Der Wert des Produktes setzt sich zusammen aus den Erstellungs- und Vermarktungskosten so wie auch aus dem vorgesehenen Gewinn. Dieser Wert wird aber den jederzeit bestehenden Marktverhältnissen angepasst. Heutzutage ist für die Preisbestimmung eines Produktes die Anpassung auf die bestehende Marktverhältnisse wesentlich. War es auch früher so ? Und besteht dann zwischen einen Wert und einen endgültig bestimmten Preis ein Unterschied ?


 Der bestehende Besitzbedarf bestimmt wesentlich den Preis. Da aber der Preis nur den Wert ausdrückt, doch auch den Wert ? Ein Besitzbedarf wird nach Etwas, das im Mangel ist, das uns aber sinnlich stillt oder eine gewisse Anziehungskraft ausstrahlt, geweckt. Der Mangel an sich genügt nicht. Desto größer der Mangel dessen, was uns sinnlich stillt, und desto stärker die Anziehungsaustrahlung des Mangelnden  ist, desto größer und stärker wird nach dem der Bedarf. Würde das bedeuten, daß der Besitzbedarf groß oder stark sein kann? Allerdings. Wenn wir hungrig oder durstig sind oder keine Luft bekommen, ist unser Bedarf groß. Wenn uns aber ein Kunstwerk trifft oder uns eine Person, die wir lieben, verläßt, ist unser Bedarf stark.  Und welcher Bedarf ist für den Menschen wichtiger: nach dem, was seine sinnliche Bedürfnisse stillt, oder nach der Liebe, Wahrheit, Schönheit, Freiheit, die ihn seit je in seiner Strahlungskraft anziehen ? Um in dieser Anziehungskraft sein zu können, war der Mensch auch bereit zu sterben.


Es muß errinert werden : In dieser Anziehungskraft ist der Mensch, indem er eingestimmt mit der Stimme den Toten ver-antwortet.


 Würde der Mensch auch heute für die Freiheit sein Leben wagen ? Wenn sein Leben nicht unmittelbar bedroht würde, würden wir nur selten jemanden finden können. Der zeitgenossische Mensch befindet sich unter einer solchen Pression, als ob er täglich um sein nacktes Leben kämpfen müsste. Er leidet unter einem notorischen Geldmangel.  Kann ein Mensch, der um sein nacktes Leben kämpft, noch sein Leben für die Liebe, Wahrheit, Schönheit, Freiheit wagen ? Er lügt, betrügt, klaut und mordet sogar um eigenes Leben zu retten. Sollte der Mensch sich aus so einem Leben dann doch nicht zurückziehen müssen ? Es ist eine Frage, die sich schon Manche gestellt haben. Einige haben die endgültige Entscheidung getroffen. Einige haben alles gelassen und nach wenig zivilisierten Orten, die es auf diesem Planeten noch gibt, weggezogen. Es sind die Aussteiger. Aber werden sie ihre Heimat, ihr Zuhause je noch finden können ? 


 Wir sind in diesem Geschehen und es ist auf uns, daß wir es austragen. Dies bedeutet : offen in ihm zu stehen. Im Mitmachen der Stimme zu zuhören und sich an dies aus ihr als maßgebend nötig bestimmte zu halten, sie zugleich ins Anklingen zu bringen und sich dem Stromm nicht zu überlassen. Unser Zuhause ist in unserem gemeinsamen Wesen in den Nationen, Religionen und anderen etnischen Gruppen und Kulturen, denen wir zugehören Es ist (indo)europäisch bestimmt.


 Inzwischen ist eine Frage aufgetaucht, die noch nicht mal gestellt wurde : Können wir die Liebe, Wahrheit, Schönheit, Freiheit in Besitz nehmen ? Obwohl es einige tun wollen, sehen wir, daß dies ihr Zerstören bedeuten würde. Aber wollen wir nicht den Menschen, den wir lieben, halten, die Wahrheit, die wir meinen zu haben, überall durchsetzen, die Schönheit und die Freiheit bestimmen ? Wir sehen, was daraus geworden ist : die alle und dies alles wurde in unseren Händen zerquetscht und in ihnen fanden wir keine Kraft mehr. Im Besitzen geschieht das Zerstören. Das Wesen des Menschen, der immer mehr im Besitzen sich selbst, seines Lebens ist, wird immer stärker zerstört. In seinem heutigen Wesen schneidet er sich selbst sein Wesen - das im Atem-, Stimme-, Empfinden- Übergangs-b-rücke mit dem Rück-blick in die Offenheits-sicht geschieht - ab. Er wird immer mehr atemlos, taub, stumpf und blind - wesentlich rücksichtslos. Hoffnungslos verloren. Aber nicht nur für sich, sondern für alle und alles An- und Ab-wesende, denn jeder und alles Seiende, Gewesene und Vollziehende-Künftige ist in der Kraft und Ent-scheidung der Un-wahrheit.     


Im Wesen des Geldes geschieht das Zerstören des Menschenwesens.  Es wurde gesagt : Im Wesen des Geldes ist das Ereignis einer gesonderten Beziehung des Menschen zu sich selbst. In der Geschichte des Geldes ereignet und vollendet sich diese Beziehung. In diesem Ereignis, als der Mensch nach dem Er-blicken seine Hand ausgestreckt und nach dem Er-blickten gegriffen hat, wurde der Besitzbedarf geweckt. In der Geschichte des Geldes vollendet sich das Geschehen des menschlichen Besitzbedarfs. In diesem Voll-enden ist zu einer wesentlichen Um-wandlung gekommen. Das Wesen des Geldes hält den Menschen in seinem Wesen gefangen und quetscht ihn zusammen. Die Macht drängt in seinem Tür-Zumachen, in welchem der Mensch von Sich Selbst abgeschnitten wird.


 In heutiger Geldmacht können wir am frühesten den Macht-übergang vom Menschen in die Gegen-ständlich-keit und ihr Übergießen in den Gegen-stand empfinden und sehen. Im Verbreitern der technischen Gegen-stände vergrößert sich immer der Geldmangel. Der jeweilige Marktwert, dem sich die Preise anpassen müssen, ist immer niedriger. Manchmal muß man schon mit dem Preis unter den eigenen Wert gehen. Noch mehr, der s.g. eigene Wert hat keine Gültigkeit mehr. Da klingt vorübergehend wieder etwas an. Besteht doch ein Unterschied zwischen dem Wert und dem Preis ? Nicht, wenn wir sagen, daß der Wert dem erreichten Marktpreis entspricht. Aber ist nicht auch da zu einer Umwandlung gekommen ? Es wurde doch gesagt, daß im Preis der Wert ausgedrückt wird. Und was bedeutet der eigene Wert, der sich vom Preis unterscheiden kann ? 


 Der Wert entsprach schon seit je dem Besitzbedarf. So gab es auch keinen Unterschied zwischen dem Wert und dem Preis. Aber das war einmal. Mit dem organisierten Erstellen der Produkte wurde dieser Unterschied angesagt. Der Erstellungswert und der Besitzbedarf können sich unterscheiden. Jedoch bleibt dieser Unterschied unwesentlich, solange der Besitzbedarf  den Erstellungswert deckt. Mit der Hiperproduktion wurde dieser Unterschied wesentlich : der Erstellungswert wird immer weniger gedeckt. Die Macht überging immer mehr vom Menschen in die Gegen-ständlich-keit. Es geschieht das Ausnützen der Arbeiterkraft. Die Stimme des Machtbekämpers wird laut. Die Zeit des Nutzens ist aufgebrochen.


 Im Nutzen des Nutzes hat sich auch das Geld in seinem Wesen gewandelt. Es wurde schon gesagt, daß das Tauschen schon längst nicht mehr seine wesentlichste Funktion ist. Auch Geld wird seinem eigenen Nuzten unterworfen. Es ist sein Verzinsen, indem es im Verleihen genutzt wird. So geschieht es, daß das Geld Geld macht. In diesem Machen der Macht entzieht sich das Geld. Mit diesem immer größeren Geldentzug wächst die gegen-ständliche Macht. Da stellt sich die Frage: Geschehen die merkwürdige Vorkommnisse, welche an den zeitgenossischen Menschen zustossen, im Wirken des immer mehr sich entziehenden Geldes ? Gewiss. Aber da stellt sich die grundsätzliche Frage: Stimmt es überhaupt, daß sich das Geld entzieht ? Die Menge und den Wert des Geldes bestimmt doch der Mensch auf Grund der gültigen Monetärgrundsätzen. Wie kann das Geld fliehen und wohin verschwindet es ?


 Der Mensch kann machen, was er will. Wir sehen, wie die Geldmärkte zusammenbrechen, wie sich das Geld entwertet und wie die Leute ihre Ersparnisse verlieren. Aber sind das doch nicht nur einige Erscheinungen im monetär Weltgeschehen, das ganz anders ist ? Nein. Auch eine einstweilige Valutenunterstützung und anderswo Revalvierung und andere Maßnahmen der monetär Politik für die Stabilisierung der Geldmärkte kann an diesem Geschehen des Geldentzugs wesentlich nichts ändern. Es geschieht noch im Wesen der Gegen-ständlich-keit, in dem der Mensch auf Vor-sicht und Auf-merksam-keit errinert wird. Im Bewahren der nötigen Verhältnisse meidet man den drohenden Schaden. Was für einen Schaden ? Offensichtlich einer Wirtschaftskrise. In einer Wirtschaftskrise wird das Geld entwertet, die Leute ohne Arbeit und Verdienst, die Kaufkraft gleich Null. Dieses Geschehen bewirkt wesentlich die Weltkonkurrenz der verschiedenen Wirtschaften und derer Valuten. Im Wirken dieser Weltkonkurrenz wird die Schraube immer tiefer gedreht. Und wem gehört diese Schraube ? Sie ist von keinem Menschen und von keinem Staat. Von niemandem. Fachmännisch würde man es mit einer Gesetzlichkeit der wirtschaftlichen Vorgänge und Verhältnisse zu erklären versuchen. Wie schon immer. Es werden sich aber Wenige finden, die dieser Aussage widersprechen würden : Die Schraube wird Nutzeswegen zugezogen. 


Die Schraube ist das Nutzen des Nutzes selbst. Sie zieht die Schlinge um den Hals der Zeit.


 Es wird bis zum letzten Bluttropfen geschraubt. Das Geld, das im Kreislauf des Nutzens noch kreist, wird in seinem immer mehr gähnenden Mangel immer mehr rüde eingetrieben. Das Menschenleben wird immer weniger wert. Dennoch binden die immer größere unverkaufte Vorräte in sich immer mehr Geld. Das Geld ist aber auch in den verkauften, jedoch noch nicht bezahlten und ausgenutzten bzw vorzeitig unnützlich gewordenen Gegen-ständen. Auch ihre Zahl wird immer größer. So sehen wir : Das Geld entzieht sich in die Gegen-stände selbst, wo es unseren Augen versteckt bleibt. Wird der Gegen-stand sich selbst zum Nutzen ? Die höchste Nutzwirkung des Nutzes im Selbstersetzen des Gegenstands (mit einer berechneter optimalen Zahl seiner Diener - zum Irren ver-stellten, von Sich selbst getrennten Menschen)?                 


 Aber das Geld hat selbst an sich keinen Wert. Letzten Endes wird es als Zahlungsmittel genutzt. Obwohl sich sein Wesen in das eigene Selbstnutzen, das mit seinem Verzinsen geschieht, gewandelt hat. So sehen wir: Geld wird genauso im Wesen des Gegen-ständlichen genutzt. Dies gilt auch in seinem Selbstnutzen, da es auch selbst zum Gegen-ständlichen geworden ist. Man pflegt ja zu sagen: Geld ist Ware wie jede andere. Dies stimmt zwar nicht ganz, bezeugt aber diese Umwandlung im Geldeswesen. Im heutigen Tornado des Wechsels wirkt das Geld in seinem Wirbel, in dem ankommenden Hurrican des letztendlichen Aussaugens, der den Ab-bruch mitträgt, blickt es uns als der Apfel seines Auges, das sich soeben geöffnet hat, schon an. Das Geld wirkt in der Macht. Sein Wirken im Nutzen, das Alle und Alles beherrscht, ist wesentlich. Es wurde aber gesagt : Die Macht der Techno-kratie ist die ausführende, stärkste Macht, die Alle und Alles aussaugt, auch die andere zwei Mächte der Medio- und Büro-kratie so wie auch seinen eigenen Boden der Gegen-ständlich-keit, und die sich nicht hindern lässt. Ist Geld in einer Beziehung mit dieser Techno-Macht und wenn, in was für einer ?


Das Geld ist mit dem Wesen der Techno-Macht, das sich in der Technologie vollzieht, wesentlich verbunden. Im Macht-Übergang vom Menschen in die Gegen-ständlich-keit bekam auch Geld eine neue Bedeutung. Der Wert jedes Menschen wird vorwiegend duch Geld gemessen. Die zwischenmenschliche Beziehungen werden wesentlich mit Geld belastet. Geld wird zum Hauptanliegen vom Menschen. Das Geld-Wirken eignet sich aber ganz gesondert  zu der Technologie. Wie sieht man das ?

















































Die Technologie


 Um diese Frage beantworten zu können, müssen wir uns zuerst die Technologie in ihrem Geschehen anschauen. Wie geschieht die Technologie? In der Technologie werden immer neue, nützlichere Produkte und Verbesserungen entwickelt. Es werden aber in ihr auch immer neue Produktions- bzw Arbeitsverfahren wie auch Verbesserungen dieser Verfahren entwickelt. Die Technologie bedeutet aber auch ein bestehendes Produtions bzw Arbeitsverfahren. Die Bedeutung des Geldes in der Technologie ist sichtbar. Für jede Produktion ist Geld die wichtigste Voraussetzung. Es wird für die Besorgung der nötigen Arbeitsbedingungen und Ausrüstung, der Rohstoffe, Halbfabrikate und anderen Materialien, der Fachleute und Arbeiter, der Vermarktung u.ä. gebraucht. D.h. es wird in allen Teilen des Produtionsverfahrens gebraucht. Ohne Geld gibt es keine Produktion. Die Technologie geschieht aber wesentlich in der Entwicklung. Wenn sich die Technologie nicht entwickelt, wird sie sehr bald seitens der Konkurrenz vom Markt gedrängt. Man muß immer neue bzw verbesserte Produkte auf den Markt bringen, die qualitativer, gesondert wirksamer, und billiger sind. Dafür muß auch ein verbessertes oder ganz neues Produktionsverfahren erfunden und hergestellt werden. Dies alles braucht Geld, und zwar vorwiegend als eine Anlage, meistens langfristige. Da wird das Geld geliehen und auf den geliehenen Betrag für die Leihdauer verzinst. Wir sehen : Das Geld unterstützt wesentlich die Technologie. Die Technologie nutzt wesentlich das Geld. In der Techno-Entwicklung  gewinnt man durch die immer bessere, gesondert aber leistungsfähigere Produkte und ihre immer billigere Erstellungs- und Vermarktungsverfahren die Zeit. Jedoch man muß üblicherweise für diese Finanzierungen der Produktionen und Entwicklungen wiederum Zinsen zahlen. Dies ist aber bei der Technologie schon etwas anders. Die Produktionsfinanzierungen sind normalerweise mit Abschreibungsmöglichkeiten, die eine Steuerentlastung für die Unternehmen bedeuten, begünstigt - wenn es nicht noch andere Vorzüge zugunsten der Technologie gibt. Die Technoentwicklung hat, was die Finanzierungen und Besteuerungen betrifft, noch eine ganz gesondert priviligierte Lage. Es werden ihr gesondert günstige Finanzierungsmöglichkeiten zur Verfügung gestellt. Für ihren Bedarf wurden gesonderte Fonds, nicht nur in nationalen Bereichen, sondern auch international und weltweit, gegründet. Mittels dieser Fonds sind für ihre Projekte äußerst günstige Finanzierungen, vielmals auch ohne Rückzahlungspflicht möglich. Daß die Steuervorschriften für alles,was mit der Technoentwicklung gebunden ist, gesonderte Ausnahmeentlastungen enthälten, braucht man nicht gesondert zu erklären. Wir sehen : Alle diese Finanzierungsbegünstigungen und Steuerentlastungen, die der Technologie gegeben sind, nehmen wir bedenkenlos, nicht nur als völlig richtig, sondern auch als unbedingt nötig, an. Da stellt sich aber die Frage : Wer bezahlt das  ? Denn, wie es schon zum Sprichwort gekommen ist: Es gibt kein Mittagessen umsonst. All dies muß bezahlt werden. So sehen wir : Diese ganze Technoentwicklung geht zu Lasten der Anderen. Aber welcher Anderen ? Fast überall, wohin wir schauen, stossen wir auf die Technologie, auch dort, wo sie nicht unmittelbar anwesend ist und man sie eigentlich überhaupt nicht erwarten würde. Sie ist stark und immer mehr anwesend auch außer dem wirtschaftlichen Bereich, in rein gesellschaftlichen Tätigkeiten, natürlich auch und noch gesondert in den Tätigkeiten der Medien und der Verwaltung. Sie steckt im vollen Maß hinter der Politik und sie steckt auch immer mehr sogar hinter der Kunst. So sehen wir : Im größten Teil muß das der Verbraucher bezahlen. Wir alle zahlen die Technoentwicklung, die uns immer mehr in die Tasche greift. Da stellen sich aber gleich mehrere Fragen ? Ist es nicht der Staat, der uns viel mehr kostet ? Und gibt es nicht auch andere Gebiete und Tätigkeiten, die mit der Technologie nichts zu tun haben und sich ihr sogar zu Wehr stellen, die aber genauso günstig finanziert werden ? 


 Der Staat , wie er in letzten Jahrhunderten entstanden und sich entwickelt hat, schaut so und so schon seinem Ableben entgegen. Seine Gefräßigkeit könnte man mit der Gier des Sterbenden, der seine letzte Augenblicke bis zum Letzten noch genießen möchte,  vergleichen.  In ihm wächst eine enorme Bürokratie, eine der drei neugeborenen Mächte. Für das Austragen und später nach der Geburt für das Wachstum dieses Kindes wird sehr viel Nahrung gebraucht. Die Funktion der Büro-kratie ist und wird aber immer stärker seitens der Techno-kratie bestimmt. Das Schicksal der Büro-kratie ist die Stärkung der Techno-kratie zu unterstützen und dafür seine eigene Macht zu opfern. Das Tränken des Staates stillt die Techno-kratie.


 Die Ökologen wollen vor den schädlichen Einflüssen der Technologie die Natur bewahren. So behaupten sie weningstens. Für den Umweltschutz stehen auch sehr günstige Finanzierungsmöglichkeiten zur Verfügung. Aber auch die Umweltschutzmaßnahmen brauchen meistens eine entsprechende Technologie. Es sind nicht nur verschiedene Kläranlagen und andere Anlagen, die schon vom seinen Wesen her technologisch bedingt sind. Es sind auch andere Maßnahmen, die für die Erhaltung der Natur getroffen werden, wie z.B. Beschränkungen des Tourismusverkehrs, Erklärungen einiger Gebiete zu Nationalparken und ihre Stellung unter Denkmal- bzw Naturschutz u.ä. Auch diese Maßnahmen können ohne entsprechenden technologischen Lösungen nicht eingehalten werden. Wir sehen : Die Technologie schleust sich sogar in diese Programminhalte, die gegen sie auftreten und sie weningstens beschränken wollen , ein und nützt sie für seinen eigenen Aufstieg  aus. Dies ihr hinterlistige Wirken ist das gefährlichste. Jedoch, es muß auf dieser Stelle bemerkt werden : Die ökologische Bewegung wurde aus dem Besinnen des Menschen der bis zum Vernichten bedrohten Natur geboren. Wie auch immer es geschehen ist, es hat sich im Ruf des bedrohten Menschenwesens ereignet. Hat da wieder die Gegen-ständlich-keit in seiner anderer Art, in welcher sie den Menschen zur Aufmerksamkeit und Kraftbewahrung errinert, gewirkt ? In der bedrohten Natur wurde der Mensch auf sein natürliches Wesen errinert: mit den Blumenduft, mit den weißgrauen Spitzen der Bergen im Himmel ist er mit sich selbst. Der Garten Eden ist da zerstört. Aber es gibt keine eigenwillige Lösung des Menschen. Das Aufhalten der fortschreitenden Technologie ist nicht in seinen Händen. So ein Verhalten führt nur zum Scheitern. Daß aus diesem Empfinden des ausweichenden Schlußes mit der immer mehr zerlegten und beschmutzten Natur eine politische Partei gegründet wurde, zeigt die List der Macht. Sie nützt sogar das Schrecken des Menschen vor Folgen ihres Fortschritts für eigene Stärkung. Der naturschützlicher Politiker läuft geradewegs auf ihr Messer.        


 In der Techno-Entwicklung  entwickelte und erzeugte Produkte werden - schon aus Kosten- und Konkurrenzgründen -. für eine Massenproduktion vorgesehen. Als solche werden sie auch bestimmt, daß sie den Markt beherrschen. In der Technologie ist die Monopolisierung derer Produkte und ihrer Erzeugung und die Marktbeherrschung mit diesen Produkten und Verfahren wesentlich anwesend. Im Wirken des Geldes wird die Monopolisierung der Technologie untermauert. Die Monopolisierung bedeutet den Ausbau eines einheitlichen Systems. Dies kann nur mit dem Vernichten der Konkurrenz geschehen. Ausgenommen eine physische Liquidation, geschieht so eine Vernichtung mit Wirken des Geldes. Das Geld ist wesentlich in Funktion der Technoentwicklung: es ermöglicht sie. Da ist aber nicht nur auf die finanzielle Unterstützung gedacht. Vielmehr auf die umgekehrte Wirkung, die sich mit Geld ereignet: das Pumpen der Kraft. Mit Geld wird die Kraft des Menschen und der Natur zum Nutzen der Technoentwicklung ausgesaugt und die in der Technoentwicklung immer mehr beengte Zeit in die immer mehr ersetzbare Produkte abgelagert. So sehen wir : Geld ernährt die Technologie in ihrer Entwicklung und ermöglicht sie zugleich, indem es die ausgebohrte Zeit in die entwickelte Produkte ableitet. Ohne Geld gibt es keine Technoentwicklung. Das Geld umgekehrt ist im seinem Wirken auf die Technoentwicklung gebunden. Dies bedeutet : außer der Technoentwicklung gibt es kein Geld. Die Technoentwicklung und das Geld gehören wesentlich zusammen.  Sie ermöglichen und unterstützen sich nicht nur, sie regen sich auch gegenseitig an. Der Technoentwicklungsbetrieb treibt das Geld in sein Kreisen an, das angetriebene Geld saugt den Kraftstoff in die Technoentwicklung hienein und treibt sie in ihrem Bohren weiter an. Das alles absaugende Geld ist im Nutzen dem Nutz der sich selbst entwickelnden und unmittelbar auf das Zeit-ver-kürzen gerichteten Technologie in seine richtige, längst erwartete Funktion geraten. Das Geld saugt aber nicht nur alles ab, sondern putzt zugleich das ganze Umfeld des Zeitbohrers. So kann er sich ungehindert auf sein Bohren sammeln und in ihn vertiefen. Dies geschieht mit einer mehrfach potenzierten Schnelligkeit. Der Fortschritt der Technologie wird immer mehr unaufhaltsam, liniengerade steil. Der immer tiefer gebohrte Mensch wird ihn immer weniger verfolgen können. Auch er ist in dieser Spur der vernichteten Zeit immer mehr gezeichnet. Die Maschine dieses Vernichtens, die diese Spur hinterlässt, ist vollendet - perfekt: eine sich selbst antreibende, im ständigen Saugen sich selbst ernährende Rakete, die in der steil steigenden Schnelligkeit die Zeit, die sie in seinem Rasen verschlingt, einholt. Die überall anwesende und immer übersehene Gegen-stände werden immer mehr angequollen, dunkel machtvoll. Die Macht wird sich zeigen aus seinem Versteck.


 Dieser furchtbaren Waffe der Macht, dem bohrenden Messer der Technoentwicklung, der mit dem Geld sein Treibstoff saugt, steht mit leeren Händen die blutende Kraft dagegen. Dies ungleiche Gefecht geschieht in der Gegen-ständlich-keit. Da klingt das Gegen-Stehen das   erstemal in einer ganz neuen Bedeutung. Es ist die Bedeutung eines geschicklichen Streitkampfes, der seit je vorhergesagt wurde.  Der Ruf der Kraft ist im Bohren der Macht kaum hörbar. Die blutenden Wunden, die nach einem Stoppen des Blutentrinnens schreien, werden in der Anziehungsmacht der prächtigen und lauten Technoprodukte stets übersehen und überhört.  Es ist das letzte Gefecht und die letzte Möglichkeit für den Menschen, bevor es zu spät wird. Denn dem furchtbaren Zorn der technoentwickelten Produkte, der droht,  wird keiner entfliehen. 


Schon lange wird in dem Sagen der Ritter des heiligen Tempels an den durchbohrten Menschen errinert. Seine abgelaufene Uhr hängt wie ein geknitterter Lappen.


 Die Techno-kratie unterwirft sich alles. Der Mensch wird immer mehr nur ein Teil der herrschenden Institutionen. Er wird nur noch als Ausführer der Nutzungsanweisungen für das Funktionieren der Technoprodukte genutzt. Jedoch im Fortschritt der Technoentwicklung immer weniger - bis es nicht auf ganz wenige Ausgewählte ankommt : die Eingeweihte. Dies bestimmt schon heute den zeitgenossischen Menschen. Er ahnt die Zukunft und fürchtet um seine Nutz- und Brauch-barkeit. So ist er schon im Spiel der Macht. Es werden immer mehr Regeln und Anweisungen, die immer mehr verwickelt, die aber beim Funktionieren der Techno-produkte und -programme richtig zu befolgen sind, erstellt. Der Mensch kann sie alle kaum noch verfolgen. Er opfert fast seine ganze Zeit um sie zu erlernen. Sein Wissen bemüht er sich krampfhaft nur für sich selbst zu behalten. Er verheimlicht es, versteckt es vor Anderen, notfalls aber erzählt er nur etwas Halbes und führt listig den Anderen irre. Falls ihm so was gelingt, ist er zufrieden. Die Informationssperre und das Desinformieren haben sich ab Anfang an als Wesen der Informationsgesellschaft entdeckt. Man haltet die Informationen zurück, täuscht und verführt, weil man als der einzige wirklich richtig Eingeweihte unersetzbar werden will. Alle Andere müssen abgestossen werden. 


 Diese Andere, die in diesem Machtspiel in immer größerer Zahl aus dem Kreis der Gegen-ständlich-keit herausgeworfen werden, sind für den letzten Akt der Vorstellung bestimmt. An ihnen wird die Macht der Über-stände seine Überlegenheit beweisen. Im Spiel der Sucht-Lust, das sie schon vorbereitet, werden sie als Spieler - im Unbewußtsein ihrer Rolle - im geleiteten Spielkampf nackt ausgezogen und im Lustgefühl bis zum letzten erniedrigt um das wertvollste, was sie haben, betrogen : den Tod. Nichts wird ihnen erspart. Auch nicht die furchtbarste Verachtung, die je den Menschen treffen kann. Sie werden von ihr noch getroffen, bevor sie, verneint von der Macht, verschwinden. 


 Noch schlimmer wird es aber die letzten eingeweihte Diener treffen. Die Macht wird sie im Auge ihres Wirbels sich zu eigen machen. Umwickelt von der Macht, werden sie, die todeslosen Irren, im höllischen Gelächter mit der Macht abdonnern. In Nicht-gewesen.


O Mensch, Du Todesträger ! Es wurde Dir anvertraut, den Tod zu bewahren. Verirre Dich nicht auf diesem Deinen geschicklichen Weg ! 


Du sollst wissen : Tod ist nicht Dein, Du bist im Tod. Höre der Stimme der Toten zu ! 


Du kannst doch nicht diesem Deinen heiligen Auftrag untreu werden ?! Die schrecklichste Schande des Todesverlierers über Dein Schicksal kommen lassen ?!


Bitten wir alle die Toten um Hilfe !





























Das Menschenende. Das Ende der Politik


 Der Mensch wird immer mehr vom  Gegen-ständlichen abhängig. Vielmals schon bis zur Erbärmlichkeit. Dieser Mensch ist leicht zu manipulieren. In der immer anwesenden Empfindung  seiner Bestandsgefährdung, die ihn durchdringt, ist er schon im voraus an die Leine gelegt. Dies sein ständiges durchdringendes Empfinden ist die Spur der Macht, nachdem sie ihn verlassen hat. Die Rasen, die in ihm geblieben sind. Das frechen Ausnützen überrascht ihn nicht. Auf den schlecht versteckten Hohn, der das Ausnützen begleitet, ist er vorbereitet. Er macht sich taub und blind. Die Macht verspricht ihm vieles und verheimlicht nicht mal, daß sie lügt. Sie tastet ihn von allen Seiten aus und filzt ihn durch und duch.  Verlangt, daß er sich vor ihr nackt entdeckt. Dies sein Behandeln ist für sie genauso wesentlich - falls nicht noch mehr - als sein Ausnützen. Da fühlt sie sich in seinem Element. In seinen Forderungen kann sie sich zeigen und im Brechen des schamhaften Widerstands richtig genießen. Wenn der Mensch seinem Zweck gedient hat, wird er getreten. Das ist alles, was er verdient. Es gibt natürlich immer mehr derjenigen, die damit rechnen und sich heimtükisch ihre Abwehr vorbereiten. Die lassen sich bewältigen, nachher aber klappen sie die Falle zu und beißen zurück. Einige von ihnen spezialisieren sich sogar auf dieses Spiel, in dem die Manipulatoren selbst manipuliert werden. Dies geschieht gesondert denen, die, nicht aufgeklärt, in sich verliebt, verspätet noch immer all dem nachgehen, wo sie sich die Stärkung seiner Macht erhoffen. Es sind die Zurückgebliebenen. Sie wissen nicht, daß die Macht schon längst in die Institutionen übergangen ist und daß sie in ihrer Machtgier noch gesondert süß vernichtet werden. Die Zeit des mächtigen Menschen ist vorbei.         


 Dies Vernichten des zurückgebliebenen, nur noch sich selbst eingebildeten Machthabers ist für die Mächte der Medio- und Bürokratie eine ihrer primärsten Aufgaben. Sie kriminalisieren und verhöhnen ihn. Zur Zeit vorwiegend noch immer in Rahmen der nationalen Staaten, immer mehr aber auch schon im internationalen Bereich. Jeder, auch die höchsten Vertreter der Macht, fürchten vor ihnen. Sie sind unheimlich stark geworden. Für jede öffentliche Person, gesondert hochrangige auf der gesellschaftlichen Stufenleiter, ist es eine Gnade, wenn sie von ihnen in der Ruhe gelassen wird. Wenn sie sich rüren und einen anfassen, ist er meistens schon im vornhinein erledigt. Sie geben sich genügend Zeit dafür. Schon die Wahl des Opfers wird genau erforscht. Wie das Essen vor Bestellung. Aber auch aus der Sicht der Macht in ihrem Spiel. Es muß ihr machen Spaß. Es muß ein Gegner sein, der gerade richtig reif geworden ist. Nicht zu hart und nicht schon faul. Die Macht will, daß er sich wehrt und fordert sie heraus. So kann sie ihre Stärke zeigen, im letzten Schlag, mit dem sie ihn bekämpft, den Sieg empfinden. Natürlich muß die Öffentlichkeit dabei auch auf seine Kosten kommen. Das Opfer muß sie interessieren. Dem entsprechend gibt es regelmässig einen Vorspiel, mit dem man den Geschmack erweckt. Die Lieblingserledigung der Macht dabei ist das Eindringen in sein Privatleben. Das ist für sie ihr selbstverständliches Recht. Wie auch das Zerstören eines Bei-sich-sein. Der Mensch wird auf den Tisch gelegt. So auf den Rücken liegend und entdeckt wird im auch der letzte Scham genommen. Dann erst kann die Schlacht beginnen. Er muß sich selbst bevor ver-neinen.  


 Man muß jedoch bemerken, daß sich die Mächte in seine neue Rollen eigentlich noch nicht eingelebt haben - ausgenommen im großen Teil die Technokratie. In den Noch-Nationalstaaten Europas ist die Bürokratie der Politik noch immer untergeordnet. Die Medien mehr oder weniger auch. So befassen sich die Mächte der Medio- und Büro-kratie vorwiegend immer noch mit dem Menschen, der erledigt werden muß. Die Gegen-stände sind noch nicht zur Hauptfrage ihrer Behandlung geworden. In den Mächten der Medio- und Büro-kratie treten vorwiegend noch immer Leute auf. Sie sind auch hauptsätzlich noch immer dem Nutzen und Dienen dem Menschen gewidmet. Jedoch, in der Macht der Büro-kratie ist eine Umwandlung vom Menschen weg schon einige Zeit sichtbar. Das Wort bürokratisch hat ja auch die Bedeutung für ein un-menschliches, für den Menschen gefühlloses Verhalten bekommen. Das stimmt. Das Wesen der Büro-kratie ist nicht nur entfernt dem Menschenwesen, es entfernt sich auch von den konkreten Menschen. In ihren Verfahren ist der Mensch sehr stark vergegen-ständlicht. Das bürokratische Verfahren erlaubt auch keine Menschenausbrüche, in denen sich die angehäufte Gefühle enthemmen könnten. Solche Versuche werden streng bestraft. Für dieses Verfahren ist die Sachlichkeit wesentlich. Der Bürokratie übergeordnet ist aber die Politik. Das in der Politk die Menschen im Vordegrung stehen, braucht man nicht besonders betonen. Da sind die menschliche Gefühle und Leidenschaften laut. Aber auch in die Politik wächst die Bürokratie hinein. Sogar immer mehr. Auch den höchsten Politikern wird ein un-abhängiger Untersucher gestellt. Die un-abhängige, d.h.  ob-jektive, sachliche, aus dem Geschehen, das der Untersuchungssicht unterworfen wird, herausgezogene Stellungsnahme ist das grundsätzliche Gebot für jedes fachliches, wissenschaftliches Tun. Sind wir Augenzeugen einer Machtübernahme, in welcher die Bürokratie die Politk entmachtet und sich über sie stellt ? Dem könnte man zustimmen. Dies Geschehnis ist aber schon lange im Gange. Es vollzieht sich. In ihm wird die Politik durch immer mehr zahlreichen und verwickelten Verfahrungsregeln eingefängt. Die Geschäftsordnung wird ihr Hauptgesetz. In Hintergrund der Politik verschwindet immer mehr das Volk. Im Dunklen zeichnen sich die neuen riesigen Gestalten der Konzerne.


Es ist aber auch ein anderer Machtstreit im Gange. In diesem Streit wird die wachsende Büro-kratie angegriffen. Die Macht, die sie zum einen Teil entmachtet, ist die neue Macht, die sich als Macht verwircklicht - die Medio-kratie. Sie nichtet sie in ihrem alten Wesen. Die gerichtliche Funktion, eine der drei Machtzweige der Demo-kratie, die auch das Recht anwendet, übergeht offensichtlich nicht nur an die entstehende neue Macht der Büro-kratie. Sogar beim Untergang der Politik wird sichtlich, daß sich nicht nur die Büro-kratie als ihr berechtigter Erbe meldet. Die Politik wird heute in einem großen Teil mittels Medien gemacht.  Ohne Medien ist heute keine Politik mehr möglich. Die Medien geben den Politern das Wort, sie ermöglichen ihnen den Zugang zu der Öffentlichkeit. Sie selbst, da sie im Besitz dieses Zugangs sind, können aber auch unmittelbar die Öffentlichkeit beeinflussen. So ist es schon lange klar: Ein Politiker, der in den Medien keine Unterstützung hat, hat so gut wie keine Chance. Er wird von der Öffentlichkeit abgeschnitten, sein Bild in ihr, falls es überhaupt besteht, wird lächerlich gemacht. Die Journalisten können ihm die richtige oder die falsche Fragen stellen, ihn bevorzugen oder vernachlässigen. Sie können einen Kandidaten unterstützen, ihn sogar aufstellen oder sich gegen ihn einsetzen. Sie können einige Themen in den Vordergrund stellen, die anderen verschweigen. Sie können sie ganz verschieden schildern, sie können sogar die Wirklichkeit ändern. Sie können mit der Öffentlichkeit manipulieren und sie tun es vielmals auch. Sie geben der Öffentlichkeit seine eigene politische Meinungen und Stellungnahmen und setzen sie über seine Medien durch. 


Viele Medienleute, Journalisten, Schauspieler, Schriftsteller,  machen in der letzten Zeit eine politische Karriere. Auch sehr große. In den Medien konkurrieren sie oft selbst mit den Politikern, wenn auch zuerst nur verdeckt. Sie nutzen die Gelegenheit , als sie eine Politik bzw ihre Träger darstellen, für eigene Promotion. Sie stehen immer mehr im Vordergrund, während die ausgewählte Volksvertreter immer mehr nach hinten geschoben werden. Sie wissen aber nicht, daß sie das gleiche Schicksal erwartet. Sie werden genauso wenig wie die andere Politiker geschont. 


 Die Medienmacht vernichtet aber nicht nur in der Mitarbeit und Konkurrenz mit der Büro-kratie die Macht der Politiker. Sie zieht an sich auch immer stärker die alte gerichtliche Machtfunktion. In ihnen werden die spektalukärsten Verfahren nicht nur begleitet, sondern tatsächlich geführt: die Beweise gesammelt, auf die wirkungsvollste Weise vorgelegt, Stellungnahmen pro et contra ausgearbeitet und vorgetragen, gesondert aber die Meinung des großen Schöffengerichts der Öffentlichkeit ständig gemässen und seine Entscheidung festgestellt und bekundigt. Da geschieht aber noch vielmehr. Sie bilden selbst die Meinung seines Öffentlichkeitsgerichtes, sie manipulieren und spekulieren geheim mit den Meßergebnissen seiner Meinung so wie mit seinen Entscheidungen. Sie setzen immer häufiger seine eigene Meinung und Entscheidung durch. Diese Meinung und Entscheidung gründen aber keineswegs auf rechtlichen Ursachen, weningstens nicht im entscheidenden Teil. Das Berufen aufs Recht geschieht eigentlich nur der Beschmückung wegen,d.h. Schöpfens eines Rechtsansehens. Das Recht ist nämlich schon in der Zeit des Mächtigen, in dem sich die ganze Macht geballt hat, unbedeutend geworden. Es wird immer mehr auf die Verfahrungsregeln der Büro-kratie begrenzt. Und natürlich auf die gegenständliche Standards. Die Meinung und Entscheidung werden, falls nicht gefälscht, durch die Überzeugungsmacht der Medien in das Empfinden der Öffentlichkeit eingedrückt. Um dies zu erreichen setzt man zielgemäß vorwiegend die Gefühle der Menschen unter einen entsprechend starken Beschuß. Geschossen wird mit allen Mitteln, ihre Auswahl hängt nur von ihrer Wirkungsmacht und -möglichkeiten ab. Der Verstand ist da wenig gefragt. Und genauso wenig das Recht. Wenn es von Nutzen ist, wird es genützt - sonst nicht. Es geht aber auch gar nicht um eine Frage des Rechts. In diesen Veröffentlichungen, Artikeln und Sendungen, geht es - so wie fast in allen anderen - um das Medium selbst, d.h. in der ersten Linie um seinen Verkauf und damit seine Verbreitung, die Zahl der Leser, der Zuhörer oder der Zuschauer, zu steigern. So ein Streitfall wird in den Medien vorbereitet, hochgeblasen und getrieben bis aufs äußerste, gesondert aber ganz genau Stückchen nach Stückchen bearbeitet und ausgepreßt - solange es geht. So lebenswichtig und blutigernst er für die Leute, die in ihn verwickelt sind, sein mag - für die Medien ist er ihr Futter, den sie restlos ausnützen. Rücksichtslos auf diese Leute selbstverständlich. Eine Entscheidung wird in die Ferne geschoben, solange man mit der Geschichte noch ein Interesse wecken kann. Und auch, wenn eine Entscheidung gefällt wird, wird sie zum Nutzen der Medien - wenn es möglich ist und wieder ein Interesse der Öffentlichkeit wecken kann - angefechtet und der Fall, bis er nicht völlig ausgenützt wird, wieder geöffnet. In diesen Mediendarstellungen hat die Wirklichkeit keine Bedeutung. Wirklich wird dies, was dem Wachstum des Mediums nutzt. Es werden nach dem mehrheitlichen Geschmack des Publikums entsprechende Vorstellungen gebildet, u.z. auf so eine Art und Weise, daß sie vollgeladen mit Emotionen und mit denen hochanziehend sind. Es wird die neue, verantwortungslose Wirklichkeit erstellt - die Fiktion. Sie beherrscht immer mehr den zeitgenossischen Menschen. So trennt er sich auch immer mehr von dem Mitmenschen. In der Fiktion-welt herrscht die Leichtsinnigkeit. Alles ist leicht - abschaffbar, erstellbar, ersetzbar. Sein Sinn ist im Genießen. Wem die Vorstellungen entzogen werden, befindet sich in seiner gegenständlichen Bestimmung. Alles um ihn und in ihm wird ermüdend stumm. Da herrscht die Stumpfsinnigkeit. Alles wird schwer - endgültig, unveränderlich, unerträglich. Es ist abstoßend. Ein Drücken in die Leere des fehlenden Sinns.


 Die noch anwesende gerichtliche Macht ist mit solchem Wirken der neuen Medienmacht nicht zufrieden. Mit derartigen außergerichtlichen Verhandlungen fühlt sie sich gestört in seinem Wesen.  Sie wehrt sich gegen den Einfluß dieser Medienagression auf die rechtliche Entscheidung, die sie zu verantworten hat. Aber dieser ihr Abwehrkampf ist in vornhinein verloren. Sie selbst ist nämlich - wie immer schon man ihre Unabhängigkeit betonen will -  von den Politikern abhängig. Mehr brauch man dann nicht sagen. Die noch bestehende gerichtliche Macht muß bei seinem Entscheiden immer mehr die überwiegende Stellungnahme der Medien berücksichtigen. Sie deutet das Recht in seiner Anwendung so, daß diese Medienstellungnahme begründet wird. Das Recht wird in ihrer Funktion immer mehr zugunsten des Mediumwachstums manipuliert. Das gerichtliche Urteilen geschieht immer weniger auf Grund eines rechtlichen Verfahrens. Entscheidend wird die Durchsetzungsfähigkeit des Mediensinnbildes.  













































Die Abschaffung des Rechtes. Das Ende der Idealen


 Wir sehen : In der ankommenden T-M-B- Macht wird das Recht abgeschafft. Aber da stellt sich die Frage : Was für eine Funktion übt denn dann die Büro-kratie aus ? Allgemein kann man sagen, daß die Büro-kratie für die Ordnung sorgt. Daß alles richtig verläuft. Aber wie kann das in einer rechtlosen Welt geschehen ? Wenn keine rechtliche Regeln mehr zu beachten sind ? Wenn nur die sinnliche Durchsetzung für die Geltung einer Stellungnahme entscheidend ist ?


 Wir können die ankommende T-M-B- Macht mit der bisherigen politischen Macht in keiner Weise vergleichen. Wir dürfen das Wesen dieser neuen Macht keineswegs aus dem Standpunkt der zwar noch anwesenden, jedoch schon untergehenden Macht denken. Sie ist in seinem Grund  verschieden. Sie wächst aus dem Boden der Gegen-ständlich-keit und ist wesentlich un-menschlich. Dies, was für den Menschen Recht bedeutet, hat da keinen Wert mehr. Der Mensch wird neben-sachlich. Das heißt, er wird nur noch neben den Gegen-ständen, in der Funktion der Gegen-stände sein. Es wird die gegen-ständliche Ordnung eingeführt. 


 Was kann eine gegen-ständliche Ordnung bedeuten ? Und was hat so eine Ordnung mit der sinnlichen Mediendurchsetzung der Richtigkeit einer Stellungnahme ? All dies klingt uns merkwürdig. 


 Es mag so sein, daß uns solche Aus-sagen und Zusammenhänge unverständlich klingen. Vielleicht sollte es aber dem Menschen auch merkwürdig erscheinen, wie er sich in einem ständigen  Zeit-Teilen befindet. Er kann sich selbst immer weniger entscheiden, für ihn ist fast alles schon entschieden. Wenn er nicht den vorbestimmten Verfahren und Aufgaben folgt, gelangt er schnell zu den Aussteigern. Das heißt zu den aus dem tatsächlichen Geschehen Ausgeschlossenen. Das tatsächliche Geschehen nimmt sozusagen unsere sämtliche Zeit in Anspruch. Der Mensch ist schon lange nicht mehr Herrscher seiner Zeit. Sie ist verteilt und bestimmt, in ihr werden nicht nur das menschliche Tun, sondern auch seine Tun-Möglichkeiten immer mehr fest geregelt. Diese immer mehr eiserne Ordnung ist aber dem Menschen gesetzlich nicht vorgeschrieben. Für jeden ist es zwar klar: er muß sich so verhalten, wie es die geltende Einrichtung verlangt. Sein Verhalten ist demnach - weningstens unmittelbar - rechtlich nicht bestimmt. Was er nicht darf, ist das Verstossen gegen die Ordnungsregeln, mit welchen sich die Einrichtung richtet und in diesem ihren Richten schützt. Diese Ordnungsregeln gründen in keinen moralischen oder sonstigen höheren Prinzipien, sondern gehen aus dem Richten der Einrichtung selbst hervor. Sie sind zum Nutzen der Einrichtung selbst. 


 So sehen wir : Recht ist die Einrichtung selbst in ihrem mit den Ordnungsregeln geschützten Richten. Recht ist im Richten der Einrichtung - in ihrer Richtig-keit. Da steht aber offen die Frage : Wie wird eine Einrichtung geltend ?


 Bislang waren es der Gott und der Mensch, die sie nach eigenem Maß geschafft haben. Solange sie mit der Macht auftreten können, stehen ihre Einrichtungen in Geltung. In der Macht der Gegen-ständlich-keit rückt die gegen-ständliche Einrichtung immer mehr in Geltung. Diese Einrichtung ist nach dem Maß des Gegen-stands. Sie verlangt vom Menschen das Nutzen. Es ist die Einrichtung des Nutzens, die den Nutz bevorsieht. Sie ist nicht vom Gott oder vom Menschen befohlen. Wer sich nicht nach ihr richtet, wird nicht rechtlich, sondern tatsächlich bestrafft: ihm werden die Lebensmöglichkeiten entzogen.  


 Damit ist aber unsere letzte Frage noch immer unbeantwortet geblieben. Wir versuchen auf sie die einfachste Antwort zu geben : Eine Einrichtung tritt in Geltung, indem sie eine andere außer Kraft setzt. Dem könnte man zustimmen. Schon auf den ersten Blick ist es sichtbar, daß sozusagen alle Gesellschaftsordnungen in den letzten Jahrhunderten mit Gewalt an die Macht gekommen sind : die bürgerliche, nazistische, kommunistische. Alle waren blutig, alle haben die Träger der alten Gesellschaftsordnung physisch beseitigt. Jedoch, die Macht, die sie rechtfertigte, schöpften sie aus gesonderten Idealen, die über alles und demnach auch über die neue Ordnung standen und noch immer stehen:  sie trugen die neue Ordnung mit sich, u.z. unmittelbar als seine eigene Verwirklichungsform. Die neue Ideale der Liberte, Fraternite und Egalite, des Nationalen und Sozialen, der Menschengleichheit und Arbeitersolidarität, können sich verwirklichen nur mit der Schaffung der ihnen geeigneten Gesellschaftsordnungen. Nebenbei soll in diesem Zusammenhang errinert werden, daß sich die Ideale in einem Widerschein des jeweiligen wesentlichen Geschehens zeigen. Mit ihnen wird sogar das jeweils gedachte Wesen dieses Geschehens gefälscht. In Idealen wurde das jeweilige Zeitgeschehen dem Menschen nutzbar gemacht. Und ausgenützt. Es ist die Art der Ausschöpfung der Kraft und des Geschehens der Macht. In ihnen wiederholt sich der tragische menschliche Weg : sie wachsen wie Früchte auf dem Baum des Geschehens / vom Menschen gefaßt, verlieren sie ihren Glanz / vom Menschen gepflückt, geben sie ihm die Macht -  und verfallen. Die Götter haben sich entzogen, der Mensch verbannt sich selbst. 


 Wir empfinden heute allgemein, daß wir in einer idealenlosen Welt leben.  Der Baum ist leer. Es ist aber auch etwas in seinem Boden geschehen. Ein tektonischer Umbruch ist im Gange. Was auf den Menschen zukommt, versteht er noch nicht. Er wird nicht mehr gebraucht. Die Macht, die versteckt im Auftritt ist, widerspiegelt sich im Selbstgenießen, in dem der Tod im Spiel ist. Der Tod wird immer mehr zum leichten Aus-weg. Eine rettende Alternative, die man immer bei Hand hat. So vorgestellt, vom Menschen getrennt, ist er schon lange im Nutzen. Mit dem Klonen weicht das Sterben immer mehr in die ankommende Nähe der Unwahrheit aus. Der Tod wird von dem Aus-weg zu dem Spiel-Ein-satz werden. Die letzte Frucht in diesem Aus-weg aus dem Weg wird so die Zeit des Menschen sein. Im Klonen wird das Menschen-selbst-Genießen abgedeckt. Der Schatten wird verschwinden. So kann der aus dem Weg gerutschte Mensch im Selbst-genießen sich ver-gessen - im furchtbaren Augenblick des schon seit je befürchteten Ereignis, in dem er sich selbst v-er-kennt.


 Die Ideale beschäftigen den zeitgenossischen Menschen nicht mehr. Anstatt dessen redet man in der Politik über Probleme und Bedürfnisse, die zu lösen sind. Z.B. über die Arbeitslosigkeit, auch aber über die Begrenzung der Imigrationsbewegungen der Bevölkerung aus den weniger entwickelten Staaten in die mehr entwickelten Staaten. Die Politik, die sich auf diese jeweils im Raum stehende Probleme konzentriert, ist die neue Politik. Sie wird immer mehr nur noch nutzbar, wir sagen : pragmatisch. Wenn sie sich bewußt nur auf diese tatsächliche Probleme begrenzt und sich von allen Idealen ablöst, wirkt sie radikal und populistisch, sie bekommt aber eine starke Durchsetzungsfähigkeit. Gesondert baut sie jegliche Privilegien, die nicht auf gegenständlichen Haben beruhen, ab. Immer mehr folgerichtig wird die Einrichtung des gegen-ständlichen Habens eingerichtet. Das gegen-ständliche Haben richtet immer mehr die Richt-linien der noch bestehenden, sich abziehenden Recht-lichkeit. Die Richtig-keit kommt an. Mit ihr wandelt sich das Haben-Wesen, das sich noch immer über das Gegen-ständliche stellt, in das Wesen des Nutzens. Was dem Nutz des Nutzens nutzt ist richtig. Immer mehr setzen sich diese Nutz-Regeln durch. Kommt mit ihnen die Gesellschaftsordnung des Zeitgewinns ? Allerdings. Obwohl sich das Wesen des Habens noch dagegen wehrt. Für seine Abwehr kann es einstweilig noch die alte politische Macht, wie auch noch teilweise die neue Mächte der Medio- und Büro-kratie nutzen. 


 So sehen wir : Jede Einrichtung ist immer im Durch-Gang. Wir sind jetzt im Zu-Gang der Letzten Ordnung, die sich schon nach der Schraube des Zeitgewinns richtet. Es ist das Wesen der Gegen-stände. Mit ihren Wirken wird die Zeit gewonnen - und verloren.Die Vorstellung wird zur neuen Wirklichkeit : da ist sie schon - die Virtuelle. In ihr verschwindet die Zeit. Sie ist wiederholbar. Bis wann ?Es kommt das Voll-Enden der Gegen-wart in Sicht.











































Die Richtigkeit und Wirklichkeit


 Das neue Recht wird die Richtigkeit. In ihrem Grund wird nicht mehr der Mensch, sondern das Wesen des Gegen-ständlichen sein. Dies Wesen ist im Wirken der Gegen-stände. Das Wirken der Gegen-stände ist richtig im Zeit-gewinnen, -sparen, -kürzen. Das richtige Wirken wird zum Hauptgesetz des neuen Rechts. Das unrichtige Wirken wird durch das Unwirken bewiesen und mit der Ausschließung aus dem Wirkungssystem bestrafft: mit der Verbannung in die Wüste.Wir alle leben und arbeiten in sich einrichtenden Wirkungssystemen. Einige von denen sind veraltert, die Neuen klopfen schon auf die Tür. Jedoch die Alten wehren sich, sie wurden mit einem großen Kraft-Aufwand aufgebaut, der noch nicht ausgenützt ist, und sie haben in ihrem Umfeld  noch sehr viel Kraft herauszuziehen. Dies besagt ihr Nutzen. So sehen wir: in einem Drall des Nutzens des Nutzens muß alles aus-gedrallt  / -gedreht / -genützt werden, bevor die Schraube in den höheren Drall übergeht. So geschieht der Nutzen. Die voreilige neue Lösungen werden zuvor, als die alten nicht ausgenützt sind, nicht genützt. Dies kann sich aber auch ändern : Wenn die Schraube einen Drall überspringt. Dann kommt es zu einer Erschütterung und großem Zeit-verlust. Am Ende aber sind die Dralle hochgezogen.


Es ist nicht vom Menschen abhängig :  er befindet sich in Wirkungssystemen, in denen er auf das richtige Verhalten angewiesen wird. Was er am meisten befürchtet, ist seine Ausschaltung aus dem System. Systemen sind die neuen Einrichtungen, die in unser Leben eindringen und mit deren Erscheinen die Staaten untergehen. Das Erscheinen eines neuen Systems ist mit Antworten verbunden, die das geltende System geweckt hat. Die Antwort ist im Erfinden eines Gegen-ständlichen mit einer höheren Wirksamkeit. Der Drall des Zeit-Nutzens wird höher. Das neue Gegen-ständliche bringt mit seinem neuen Wirken ein neues Richten, das alles nach sich richtet. So richtet sich das neue System ein. Das neue Gen-ständliche wird aber erst in seiner eigenen Widerspiegelung verwirklicht. Es wird im Menschen-Nutzen im Wirken des geltendes Systems bewirkt, erfaßt und vorgestellt. Im Vorstellen wird es vor das Gegen-ständliche des noch geltenden Systems gestellt. So erscheint es, indem das Geltende von ihm ver-deckt wird. Dies geschieht  in seinem Medien-Darbieten. In diesem Bieten wird es, in den Vordergrund gestellt, in die Mitte des Sichtfelds gebracht. Da erscheint es im Widerscheinen vor dem Menschen, der von diesem Schein weg von sich zu ihm gezogen wird.  Er wird getäuscht, er merkt es aber nicht. Im Vorgestellten ist kein Schein, es ist das Spiegel-gegen-Scheinen. Es zieht in sich, vom Scheinen weg. In diesem furchtbaren Ent-zug geschieht die Sucht der Medien-Macht. Was in Medien ist, wird wahr.


 In der Medien-Darstellung wird das Neue wirklich da. Es wird aus dem Schatten des Verdeckten herausgezogen und ans Licht gebracht, indem es Allem vor-gestellt wird.  Ans Licht bedeutet dar / vor uns / in die ganze Öffentlichkeit / gestellt. Im Zeitwesen des Kraft-entzugs kann es nicht mehr im Offenen der Begegnung / Gegnet, auf welche schon der Ge-denker errinert wurde / mitten in der Kraft mit dem Körper glänzend die ganze Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Im Nicht-Sehen / Spüren dieser Kraft, die da ist, wird die Offen-heit vom erstellten Vorstellungs-Gegenstand ver-borgen und er-setzt, in dem die Körper-Schein-Aufnahme einem bestimmten Leuten-Wesen, den man Öffentlich-keit nennt, vor-geführt wird. Das Gegen-ständliche, das sich im Gegen-stands-Vor-führen zum Nutzen aufdrängt, ist die vor-gestellte Gegnet, die das Gegen-ständliche mit sich bringt. So und nur so wird es in seinem Wirken selbst-bestimmt: in dem es sich in sich selbst wieder wider-spiegelt. Vom vor-geführten Schein im vor-gestellten Spiegel. Im Spiegel ist die Tiefe des Sinkens in das Gegen-ständliche und der Selbstdeckung im Selbstdurchdringen. Es ist das wirklich Ver-führerische. In der Selbst-deckung durchdringt der vor-gestellte Schein den Menschen und füllt das Offenes in ihm. Es ist die Selbst- / -Befriedigung, der Mensch wird satt. Er fühlt sich selbst. In diesem Selbst-gefühl wird er vom Bereich der Kraft, die ihn mit ihrer Kräftig-keit durchdringend ganz anders zu-sich-selbst bringt, ständig ab-gelenkt. Im ver-stopften Offenem wird der geheime Heim der Kraft gesperrt. Es ist das Geschehen des Kraft-Entzugs. Umringt vom gegen-ständlichen Schein mit ihrem Gegen-stands-Spiegel, in dem er sich selbst widerspiegelt, sperrt sich der geschichtliche Boden der Offen-heit und es droht, daß der Baum entwurzelt, von den Wurzeln ab-gerissen wird. Es besteht nur Das, was im Spiegel-Schein gedeckt und von Dem im Widerspiegeln bestätigt wird. So wird der Mensch im selbst-gebauten Käfig von Sich-selbst gesperrt.  Im Kraft-Entzugs-Sinken des Vergessens.


 Nur das Tat-sächliche ist wahr. Aber wirklich wahr wird es erst, wenn es auch in dem Gegenstands-selbst-Vorstellungs-Spiegel, der in Medien vollendet wurde, widerspiegelt wird. Im Augenblick des Widerspiegeln, in dem die sich deckende Bestätigung und Gegen-bestimmung geschieht kommt es zur Geltung. Man sagt : Es tritt in Kraft. Denn es drückt in diesem Augenblick alles andere zur Seite und im seinen Spiegel-Erscheinen und dessen Selbst-bekannt-machung zieht es im Geschehen der Bestätigungs-Beziehung mit der Öffentlich-keit die Kraft auf sich. Es zieht die Kraft, indem es sich bestätigt. Da geht die Kraft zunichte. Das Bestätigte drückt im Sich-Bestätigen seine Geltung auf allem anderen aus. Wann kommt die Ver-Geltung ?


Dem Seher ist sie sichtbar: im Über-springen dieser Kraft, die Identität bedeutet, auf den gegen-spiegelten Schein, der uns mit sich ver- n -eint. In diesem furcht-baren Ver-kennen ge-schieht das gegen-ständliche Ver-schlingen. 


Wir sehen schon das Ankommen der Rache-Zeit, der immer mehr bedrohenden Gegen-stände. Es kommt. Die Vergeltungsmacht. Sie ist im Drang des Nutzens. Mit dem gegen-ständlichen Ver-mehren geschehen im ständig stärkeren Drücken der Zeit-Not immer mehr Fehler. Es ist das Aufmerksammachen, das der zeitgenossische Mensch nicht wahrnimmt. Es ist nicht, wie er sich es vor-stellt, nur von ihm selbst ab-hängig.


 In der gegen-ständlichen Welt wird geltend dies, was (Dich) be-drückt. In ihr ist der Ort des gegen-stands-ge-eigneten Vor-stellen : die Gegenstands-Vorstellung durch bestimmte Gegen-stände, in denen das Vor-stellen getragen wird - die Medien. Ihr Nutzen ist im Bieten und Wecken der Vor-stellungen, in dem das Gegen-spiegeln der Wirklich-keit und in diesem Spiegeln die Wirklich-keit, das Wirklich-Werden, geschieht. 


 Der fremde Satz, in dem die gegen-ständliche Ordnung genannt wurde und mit der sinnlichen Mediendurchsetzung der Richtig-keit ihrer Stellung-nahme (in welcher sie sich ein-richtet) zusammengebracht wurde, klingt uns jetzt näher.   


Da sehen wir aber auch : In der sich ein-richtenden Gegen-stands-Ordnung, in der die Richtig-keit wirkt, wird der Sinn der Büro-kratie-tätigkeit gesondert auf die Aus-übung der Aufsichts-funktion ver-schoben. In der Richtig-keit wird (fast) alles bestimmt. Man weiß, was richtig ist. Alles wird mit der Richt-bestimmung der Richtig-keit beherrscht. Die Richtig-keit aber muß ständig bestätigt werden. Dies ständige Selbst-Bestätigen ist wesentlich für das Wirken der Richtig-keit. Und nur in diesem Wirken ist sie die verpflichtende Wirklich-keit. So sehen wir : Die Richtig-keit ist in der Wirklich-keit ein-gerichtet und die Wirklich-keit wirkt duch die Richtig-keit. In der Richtig-keit wird die jeweilige Wirklich-keit als verpflichtend bestätigt. Die Richtig-keit wird nur durch seine Ver-Wirklichung / sein Wirklich-Werden geltend. Die Richtig-keit und die Wirklich-keit gehören wesentlich zusammen. 


 In der Richtig-keit wird die Wache für das ständige Überwachen der Befolgung ihrer Richt-linien eingestellt. Bei einem Vergehen wird es nur noch einen kurzen Prozess geben. Es wird die Stelle des Vergehens fest-gestellt, eine Schuld wird nicht bewiesen. Sie wird immer mehr mit dem Fehler ausgeglichen. Die Wache nimmt schon heute nicht an, daß Fehler nicht einfach nur einer Menschenschuld zuzuschreiben sind. Sie werden immer häufiger passieren. Es sind die Zeichen der Gefahr, die mit der Techno-Entwicklung droht. Das Zeit-Zu-ziehen mit dem Ver-mehren und Ver-tiefen der Gegen-stands-gegen-stände ist im Fort-schritt. In ihm lauert und nähert sich immer mehr das Menschen-Ausrutschen. Wir sehen, wie sich unsere Welt immer mehr mit immer mehr gegen-ständlichen Gegen-ständen bedeckt und verdeckt. Wie wir auf immer neue und immer mehr verwickelte Richt-anweisungen angewiesen sind. Wie sehr sich der Zeit-Druck, unter dem wir diese Richt-anweisungen richtig beachten und voll-ziehen müssen, steigert. Wie die Gefahr des Über-sehens hautnahe ist. All dies wird als eine selbstverständliche Notwendigkeit angenommen. Für die Fehler, die passieren, übernimmt der Mensch mit der gleichen selbstverständlichen Notwendigkeit die Schuld auf sich.  Wenn er die Schuld nicht findet, sucht er sie, bis er sie nicht er-findet und fest-stellt. 


 Im Morgengrauen des ankommenden Geschehens wickelt sich in beweglichen Schatten noch schamhaft die Techno-kratie. Sie besitzt aber schon eine ungeheuere Macht. Mit dem Wirken der wachsenden Medio- und Büro-kratie, in dem die Welt der Wirklich- und Richtig-keit be-wirkt wird, ist sie gesichert. Dem, was wirklich und richtig ist, ist der Mensch seit je wesentlich verbunden. So angekettet ist er an ihr Messer ausgeliefert.  Im magnetischen Wirken des Wirklich-Richtigen / Richtig-Wirklichen kann er sich nicht los-lassen. Ins Wett-bewerb getrieben, wird er in den Fehler gehezt. Aber die größte Gefahr wartet den Menschen anderswo : Im Wett-Bewerb-Rennen mit der Zeit auf das richtige Voll-ziehen völlig aus-gezogen (nackt ausgestreckt) stürmt er ziel-gerade in seine Schicksals-Falle. In diesem Irren-Rennen, in dem er sich ganz nach Wirklich-Richtigem streckt, wird er bei sich selbst voll-zogen. Es droht die Zeit-voll-streckung, indem sich in ihm, dem Aus-gestrecktem, das Sich-Verdecken streckt.   






















Die Neue Zeit der Technokratie

 

 Die im Hintergrund sich deckende Techno-kratie wartet auf den Aufstieg der Medio- und Büro-kratie. Mit ihrem wirklich-richtigem Wirken wird der Mensch erst recht verblendet und gefesselt. Dann wird der Augenblick aufbrechen, indem sich die bislang scheue Techno-kratie unverschämt entdecken und auf die Gegen-wart voll auswirken können wird. Dem Menschen wird die ganze Zeit genommen. Das Menschenwesen wird immer mehr zum Gegenstandsnutzen bestimmt. Immer mehr wird der Mensch in das Gegenstands- Hilfsmaschinen-Wirken gepresst. Oder zum Selbst-Genuß-Objekt-Wirken. Für das Nach-Denken, Ein-Sehen - Rück-blick-Ge-denken - wird es keine Zeit geben. Im Überwachen seitens der Wache der Büro-kratie wird man immer vollkommener und ständiger verfolgt um festzustellen, ob dies, was seitens des jeweiligen Techno-kratie-Befehls an-geordnet, gemäß dieser Anordnung  in den Medien  geltend gemacht und in der Büro-kratie als solches vor-geschrieben wurde, wirklich und richtig be-folgt wird. Der Mensch wird unter die Lupe genommen. Um das Wirklich-Richtige durchzusetzen wird es auch immer weniger Platz für andere Erwägungen und Fragen geben können. Dies gilt natürlich gesondert für diejenige, die eine Stelle in den Macht-strukturen erringen und verteidigen wollen. Denn gekämpft wird fast durchlaufend überall. Die Unbraucbaren, die in die Strukturen nicht eindringen oder sich in ihnen nicht einnisten konnten so wie auch die aus ihnen im Ringen oder infolge eines festgestellten Fehlers ausgeschieden wurden, werden in den Abstellungsraum abgeschoben. Da werden sie die freie Wahl ergreifen können: daß sie sich seinem Selbst-Nutzen stellen oder unwahrnehmbar und vergessen sterben.


 Es wird die schon seit Jahrzehnten angekündigte Neue Zeit anbrechen. Die un-menschliche Zeit. In der sich dauernd aufsichtenden Richtig-keit werden die unrichtig wirkende Stellen immer schneller verbessert / ersetzt. Die Be-urteilung (die als die gegen-ständliche Fest-stellung nicht mit der menschlichen Ver-urteilung zu vergleichen ist) wird in den Medien ausgesprochen und verkündigt. Ihre Voll-streckung wird in einem automatischen Techno-Büro-kratie-Verfahren stattfinden. Dabei wird zwischen den Gegen-ständen und Leuten kaum ein Unterschied gemacht. Auf die Möglichkeit einer Beschwerde wird man kaum noch denken können. Sie wird regelmäßig von derselben Aufsichtsstelle, gegen deren Feststellung sie gerichtet ist, geprüft. Geprüft wird dann alles, auch das Privatleben, Gedanken und sogar Träume. In das Bei-sich-sein wird mit gesondertem Interesse eingedrungen und es wird gierig durchsucht.  Denn der, der sich beschwert, hat nichts zum Verbergen. Einer Beschwerde wird, falls ihre Möglichkeit auch nur ganz leise angedeutet würde, immer mit einem angeregten großen Interesse entgegengesehen. Sie bringt eine Machtmessung, die in der Macht ihre Mächtigung reizt. Die Überprüfung nach der Beschwerde wird mit größtem Vergnügen genau durchgeführt. Man freut sich schon auf das Aufdecken privater Geheimnisse. Regelmäßig werden die Beschwerden zurückgewiesen. Und neue Verfahren gegen den Beschwerder aufgrund der neuen Erkenntnisse der Überprüfung eingeleitet. Die Schadenfreude wird sich sein Vergnügen machen. Nur ganz seltsam kann es aber doch passieren, daß die Überprüfung der Beschwerde eine höhere Aufsichtstelle übernimmt. Dies kann passieren, wenn der Beschwerder ganz hartnäckig auf ihrer wirklich richtigen Überprüfung beharrt. Und wenn er allen Listigkeiten und Hürden, mit denen ihn die betroffene Aufsichtstelle fangen will, geschickt ausweicht. Dann kann es überraschend doch passieren, daß eine Aufsichtstelle selbst ersetzt wird. Denn in der Richtig-keit wird nichts ausgenommen: auch gegen die Aufsicht selbst wird ständig die Aufsicht geführt. Dies läuft, wie jede Aufsicht sonst, geheim. Wenn es eine Aufsichtstelle trifft, zuckt es alle Richtig-keits-strukturen durch und durch. Die Richtig-keit wird selbst in sich bestätigt.


 Darüber  wird in Medien berichtet. Ungeachtet , obwohl doch mit einem Wagnisreiz, wenn es eine Richtig-keits-struktur betrifft. In dies Wagnis wird manchmal noch viel weniger gesichert eingegangen. Denn für das, was in Medien die Wirklich-keits-Stärke bekommt, vermutet man, daß es auch richtig ist. So sehen wir : auch in der Gegen-ständlich-keit zündet sich und flammt das Machtgefecht. Dies brennende Durchdringen kribbelt innen jeder Macht und zugleich reiben und reizen sie sich untereinander. Sie sind aber nicht gleichgestellt. Die Aufsicht wird selbstverständlich seitens der Büro-kratie auch in anderen Mächten durchgeführt. In der Medio-kratie auch ohne Wissen irgendeiner ihrer Behörden, in der Techno-kratie jedoch wird so was nicht passieren können. Das gleiche gilt für das Ermitteln, Offenlegen und Bekunden der Fehler anderer Mächten seitens der Medio-kratie. Auch da wird solches Handeln ohne Wissen und meistens Unterstützung einer Behördestelle in der Techno-kratie nicht möglich sein. Wohl aber in der Büro-kratie. Natürlich spielt jede Macht zu seinem Nutzen die Behördestellen der anderen Mächten und innerhalb jeder von ihnen gegenseitig aus. In diesem Ausspielen nützt sie sie aus um sich selbst zu beweisen. Wenn in der Medio-kratie selbst über einen Fehler, der seitens der Büro-kratie-Behörde in einer Medio-stelle festgestellt wurde, berichtet wird, wird das Büro-kratie-Richten in seiner Richtig-keit als wirklich wahr bestätigt. Und wenn über Fehler innen der Büro-kratie, die durch die Ermittlungen der Medien festgestellt wurden, seitens der Medio-kratie berichtet wird, wird die Büro-kratie in seinem Wesen angereizt. In diesem Fehler-Suche-Spiel  stützt sich meistens jede Macht auf seinen - gemäß ihrem gegen-ständlichen Interesse - jeweiligen Verbundeten in der anderen Macht, der wiederum eigene Interessen in dieser Macht verfolgt und in ihr gegen andere intrigiert und kämpft. Jede Macht unterwirft sich in diesem allgemeinen Kampf Teile der anderen Macht - außer der Techno-kratie. Denn von ihr sind die anderen zwei Mächte wesentlich abhängig. Sie zieht zu sich alles. In diesem Ent-ziehen wird das Herstellen des Wirklichen und das Feststellen des Richtigen erzwingt.  Geschieht die Gegen-wart. Das Wesen des Wirklichen und Richtigen, das mit der Zeit-kürzung wirkt.


 Die Techno-kratie kümmert sich wenig um die Streitereien zwischen den Mächten der Medio- und Büro-kratie, die sie nicht betreffen. Der Eifer der beiden und ihre gegenseitige Eifersucht machen ihr Spaß. Denn Sie selbst wirkt im Herzen der Gegen-ständlich-keit. Als Art der unwiderstechlichen Macht, die Alles in die einzig richtige Richtung der einzig wirklichen Wirklich-keit richtet - zum Ziel der Zeitjagd: dem Gegen-warts-Fang. Sie ist der Jäger. In ihrer Tätigkeit zeigt sich aber auch die Ohnmacht der Kraft, die immer mehr ver-gegen-ständlicht in Gegen-ständen gehalten wird. Wir sehen die Gegen-ständlich-keit als Gefecht - Streit zwischen Macht und der ohnmächtigen Kraft. Das immer mehr wirkliche und richtige Wirken-Richten der Gegen-ständlich-keit wird mit dem Messer der Techno-entwicklung in ihrem Herzen geschnitten. In diesem Bohren schärft sich immer mehr die Gegen-ständlich-keit im Schein der Richtig- Wirklich-keit. Mit dem Fortschritt  der Techno-entwicklung wird das Richten und Wirken der Gegen-ständlich-keit immer umfangreicher und stärker. So sehen wir: Die Mächte der Medio- und Büro-kratie wirken und richten aus und mit dem Macht-Geschehen der Techno-kratie. Sie sind wesentlich unselbstständig und kommen zum Vorschein nur aus und mit dem Wesen der Techno-logie. Denn sie sind die Art dieses Wesens.   


 So kann die Techno-kratie doch nicht so unbekümmert sein, wenn sich der Streit zwischen der Medio- und Büro-kratie in einen Kampf auf Tod und Leben umwandelt. In ihm wird sie in seinem Wesen berührt. Im Eifer der beiden kommt aber gelegentlich im ihren Streit auch zu solchen Überschreitungen dieser Schmerzensgrenze. Sie versuchen sich zu untergraben. So geschieht es, daß die Medio-kratie die Büro-kratie mit der Verkündung der Ergebnisse eigener Ermittlungen, die sie ihr nebenbei geführt hat, überrascht. Und umgekehrt, daß die Büro-kratie im geheimen Verfahren mit der Medienausschließung seine Feststellungen trifft und sie vollstreckt. So was ähnliches gab es und gibt es noch in der Zeit der Politik. So was wird es aber in der ankommenden Zeit der Gegen-ständlich-keit nicht mehr geben können. Da werden die Zuständigkeitsgrenzen (ausgenommen die interne Menschenbeziehungen im lokalen Bereich)  immer deutlicher gezogen und strenger eingehalten. Denn nur mit beiden Arten seines Fortschritts-Wesens wird die Techno-macht wirklich-richtig gesichert. 


 So wechselt sich die Lustfreude, der sich die Techno-kratie im Streit der beiden anderen Mächten  ergibt, mit dem Unbehagen ihres eigenen Schmerzens. Sie ist gezwungen einmal eine der beiden und andersmal die andere zu zügen oder zu stärken. Dies alles geschieht aber zugleich im Strom der gegenseitigen Kämpfen der gegen-ständlichen Stellen innen der Mächten. Dieses ausgleichende Verhalten im Gleichgewichtshalten der Techno-macht zeigt sich in der Form der Werbung und der Steuer. Mit denen werden die Mächte der Medio- und Büro-kratie zum Nutzen des Fortschrittswesens der Techno-entwicklungs-Macht  gepumpt und gesteuert. Wir sehen schon heute, wie wichtig die Werbung für die Medien ist. Die umfangreichen Umwandlungen der heutigen Steuersystemen, in denen die Steuern im größten Teil zu Gunsten der Staaten eingenommen werden, sind schon angesagt. Dies ändert aber nichts daran, daß auch die künftige Büro-kratie ohne steuernähnlichen Einnahmen nicht existieren können wird. In der Werbung werden im Medien-Loch, das mit einem Öffnungsschein wirkt, die vorgestellten Gegen-stands-arten geltend verwirklicht und mit ihrem Nutzungsdrang angeboten. Mit der steuerähnlichen Unterstützung werden diese Gegen-stands-arten in der genauen Standardsbeschreibung in ihrer Richtig-keit bestimmt und in den Gebrauchs-Richt-anweisungen in ihrem Wirken gerichtet. Dies wird im fortschrittlich-drehenden Bohren der Techno-entwicklung, in dem sich die immer mehr fortschrittlich entwickelte Gegen-stands-arten gegenseitig ver-decken, immer schneller immer umfangreicher umlaufend im Gang. 


Es ist der Wachstum.  In ihm drückt immer mehr die Gegenstandsfülle, der Mensch aber schwindet.


 Im Halbbewußtsein ständig anwesend wird von Zeit zur Zeit die Waffen-Drohung wach. In der Nähe des gedrückten Menschen wird sie gesondert ernst. Mit ihr werden einige Ver-rückte die ganze Welt erpressen. Trotz strengen Vorkehrungen wird man solche Fehler, infolge deren zur größten Un-sicherheiten kommen wird, nicht verhindern können. Es ist in immer näheliegendem Ausrutsch der Fehler-verwirklichung, der im Zu-ziehen der Schraube des Zeit-drucks lauert. Die Sicherstellung und Verminderung der Waffen und die Blokierung ihrer Entwicklung ist nur eine scheinbare Lösung. Die Ruhe, in der sich die Spannung vor dem Ent-spannungshohepunkt des zerstörenden Ausbruchs sammelt. Im Zeitdrücken der drehenden Tehnoentwicklung wird diese Unterdrückung und Beiseiteschiebung der Gegen-macht gesondert sichtbar. Das bedrängende Gegen-stands-drücken ruft immer dringlicher nach einer Lösung. Wie ein lauerndes Raubtier auf der Kette wartet auf dieser Stelle die Waffen-macht seine Gelegenheit. Sie bietet die Zerstörung an. Die einmalige Lösung. 


 So sehen wir, wie die Gegen-wart noch ist : sie geschieht in der Macht, die mit Zeit- und Gegen-stands-Drücken wirkt und die die zerstörerische auf ihre Gelegenheit lauernde Gegen-macht in ihrem Ent-machten hält und überwacht. Es ist ein schrecklicher Irrtum. Denn diese Gegen-macht lässt sich nicht zähmen. Sie wird immer wieder auf sich aufmerksam machen. In den ausgedrückten Fehlerausrutschen wird es zu mehreren Zerstörungen kommen. Abgesehen von dem vernichtenden Zivilisations-Weltkrieg, der sich schon lange andeutet. Es ist die Gegen-wart. Das Gegen-spannen der Gegen-mächte. Denn im Warten spitzt sich die Spannung. Das Warten geschieht in spannendem Zu-sich-ziehen des Zu-ereignenden, auf welches es wartet, und dem Ab-wenden der Drohung des Gegen-ereignisses, das das Ankommen des Erwarteten verhindern könnte. In diesem  Ab-wenden und Zu-ziehen, in dem sich das Warten spannt, sieht man nicht, daß sich in der zugezogenen Lösung die ver-gegen-ständlichte Gegen-wart im Selbst-Gegen-zerstören auf-löst. In diesem Augenblick der Er-lösungs-Sperre werden beide Mächte, die gefangen gehalten wurden, gegen-einander los-gelassen. 


Man über-sieht aber ständig die Gegen-stände, die in seinem Wirken sein angemessenes Nutzen ansprechen. Der Mensch wird be-rufen, ihnen ihre Würde zurückzuschenken. Es ist das Bewahren ihres Nutzungswesens, in dem der in ihnen gefangenen und ver-kehrten Kraft in Macht der Weg der Rück-kehr in Kraft offen gehalten wird. Es ist das Warten der Kraft, die in der immer mehr anwesender Macht in seinem Abwesen auf sich noch errinert, immer mehr aber in die Vergessenheit sinkt. Diese Umwandlung der Macht zurück in die Kraft kann sich nur mit der Rück-kehr des Menschen zu Sich selbst ereignen. Es ist das Erscheinen der Kraft, in deren Kräftigen sich Alles mit dem wieder zu Sich zurück-kehrenden Menschen in ihr auf-er-steht, sammelt und einigt. Dies kann aber der Mensch selbst nicht mehr. Alles mit ihm ist in Not. Die Kraft scheint immer weniger wahr, ihre Rück-kehr wird immer weniger wahr-scheinlich.  


Wir können nur bitten, beten, gedenken.


 Die Not wird immer größer. Denn es ist schon bis zum Klonen gekommen. Der Drall wird höher, die Zeitspanne schon ganz dünn. Es ist der vernünftige Mensch, der sich gegen-ständigt. Der Mensch spielt schon seit langem mit dem Leben und dem Tod.  Dies ist nichts neues. Aber in diesem ständigen Nutz-Heraus-holen mit dem Ver-werfen des alles anderen weniger nützlichen ist er an die letzte Station des Wieder-holens angelangt. Es ist das Er-setzen des Er-setzbares - die Er-setzbar-keit. Das physi-kali-sche Zeit-Voll-Enden. Wird es auch ihr menschliches ?


 Der Mensch wird nicht nach seinem Bild, wie er zur Zeit irrtümlich träumt, sondern nach dem Bild des Gegen-ständlichen geklont. Nach der Nuzt-bar-keit. So werden zum Nutzen der Gegen-stände die Nutz-Sklaven gemacht. Mit ihnen sind die Fehler-Ausrutsch-Möglichkeiten bis auf die Grenze des Un-wahr-scheinlichen gemindert. Er richtet sich im Nutzen fehlerfrei den angeordneten Richt-linien gemäß und bringt im Nutzen den besten Nutz. Mit ihm wirkt die Wirklich-keit erst richtig. Der Mensch wird im Sich selbst Klonen dem Nutzen zum Nutz angepasst. Jetzt wird er in dieser richtig wirkenden  Gegen-ständlich-keit  von den Gegen-ständen über-sehen. 


 Aber die Gegen-stänlich-keit wehrt sich noch die Macht den Gegen-ständen zu übergeben. Die Kraft in ihr ruft noch. Die Einwände gegen das Klonen sind noch über-wiegend.   


Wird sich über-wiegen ?  Falls dies geschieht, wird es kein Zögern mehr geben. Dann geht es schnell. Der Drang wird groß. Die sich vermehrende Gegen-stände drängen von allen Seiten überall. Ihre Drohung wird immer schwieriger. Die Medien werden verstopft mit ihnen. Die unzähligen Be- und Vor-schreibungen wird keiner mehr lesen. Der kleine Mensch-Klon wird über-sehen. Andere wird es nicht mehr geben.


Mächtige Gegen-stände. 


Es ist das Ankommen der Ver-Geltungs-Träger, indem sich der Todes-Träger im Sich-Vergessen an den Tod vergangen hat.


Alle miteinander gemeinsam können wir noch die Rück-kehr zu Sich suchen. Die Zeit vergeht.


 Gedenken wir mit diesen Versen, die unter der Hand einer Hüterin des heiligen Weihrauchs entstanden sind :


“Doch wer hat aus dem kalten Kerker mich gehoben,

mir warm in Mund, aufs Herz gehaucht,

daß ich vom Schmerz des Glücks getroffen,

die Augen öffnete, im stumpfen Angsttraum schlafend,

von dem, wie alles in sich klingt, beraubt.”   












































 Gedenken wir mit den Worten, die dem letzten Philosoph kamen und er sie durch seinen Weisen zur Aussage brachte :


“Und verkleidet will ich selber unter euch sitzen,-

daß ich euch und mich  v e r k e n n e :

das ist nämlich meine letzte Menschen-Klugheit.-”


 Und dazu noch mit Versen, die unter der Hand des einsamen Ritters des heiligen Tempels entstanden :


“Menschen, die über dunkle Brücken gehn,

vorüber an Heiligen

mit matten Lichtlein.

Wolken, die über grauen Himmel ziehn

vorüber an Kirchen

mit verdämmernden Türmen.

Einer, der an Quaderbrüstung lehnt

und in das Abendwasser schaut,

die Hände auf alten Steinen.”



Waffendrohung und das Menschenklonen /Der Mensch wird nicht nach seinem Bild, sondern nach Bild des Gegenständlichen geklont - nach seiner Nutzbarkeit . Der Gebraucher - immer wenigere, die im Nutzen den Gegenständen ihr Geld verdienen, immer mehr derjenigen, die ihr Geld in seiner gegenständlichen Selbstnutzung, in welche sie sich verkaufen, bekommen. 


Bemerkungen : 


Hinter den Gegenständen, die Arbeit aus den Menschenhänden sind, ist Nichts mehr - keine unentdeckte Kraft, die die Wissenschaft interessieren würde -ausgenommen die Materie selbst. Der Schein des Seienden ist im Untergang. In Gegenständen konfrontiert sich der Mensch immer mehr mit seiner eigener Kraft. In der Welt der ins Nichts sindenden Gegensände, ist der Mensch immer mehr mit der Zeit konfrontiert.

Ein einleitende Vorstellung des Mediums !

Ich will schreiben : SUCHT-LUST, ALLES EINS (alles ist mir eins ist wie alles ist ohne mich oder noch besser : Alles ist von mir entfernt, im Gegenteil ist aber die Verantwortlichkeit im Satz : Alles ist mit dem Menschen eins) , VERBUNDENHEIT (wenn man jemanden verliert, der Dein Teil ist), Hitler, Haider, die Unerwartenheit (gegenüber des Wartens in der Gegenwart), man will immer Zeit gewinnen, die Luete drängen nach vorne über die Reihe oder jede Notwendigkeit, blos früher an der reihe zu sein und seine Zeit zu sparen

Im Sex und Tod geschieht gesondert die Zeit - im Sex erzeugt sich das Licht des neuen Lebens, in Tod verschindet das Licht , wie eine Sternschnuppe, die fällt, im Gefecht jedoch nichtet sich stark die Zeit, indem jeder den anderen greift und sich der eine mit den anderen stärkt.Das gleiche geschieht auch im reinem Sex.  Es werden Leute,die das genken mit den Toten bewahren als Leuchttürme zwischen den anderen Leuten.  


Der Mensch der sich mit dem gegen-ständlichen protzt, ist leider wiet vom Gedenken an die Toten.

Die DAUER und ihr Verhältnis zur Zeit. Die Dauer ist die Länge (Weite) von einem Zeitpunkt bis zum anderen. Aber dies geschieht in einem Vergleichen. Wie schnell überläuft der A im Vergleich mit dem B eine bestimmte Weite. Daß man aber die nötige Zeitteilung (auf Stunden, Minuten usw) bekam, mußte man die in der Natur wiederholbare Geschehnisse messen. Dies ist das Drehen unseres Planeten rund um seine Achse, wie auch sein Kreisen um die Sonne. So wird die Zeit aufgrund der physikalen Gesetze geteilt : im Vergleich der Umkreisung der Sonne und des eigenes Drehens.In der Dauer ist die Zeit zerlegt, das Geschehen ist geteilt. In der Dauer ist nur noch die Schnelligkeit. In der Schnelligkeit schauen wir über alles, es geschieht nichts, wir spüren nur das Nichten. Die Zeit geschieht im sich zusammen-sammelnden Errinern, in welchem die Zukunft auf uns zukommt.  

Im Wesen des Geldes ist das Tauschen. Im Tauschen wurde die Zeit geffeselt (gemeßt). Geld wurde als Tauschmittel geboren. Dies ist es aber nicht mehr. Das Wesen des Geldes ist nicht mal mehr nur als Zahlungmittel zu dienen. Es ist das eigene Verzinsen. So nützt das Geld sich selbst. Aber in diesem Nutzen muß das Geld gebraucht werden. Das Geld wird für die Erreichung des Nutzes gebraucht. Es wird genützt im sammelnder Einigung der Macht. Nur im diesem Wesen der Macht hat Geld seinen Wert. Ohne Macht ist das Geld wertlos. Das smammelnde Einigen der Macht geschieht durch die Technologie. Das Wesen der Technologie ist das billigste und schnelligste Ersetzen Alles. Dies bedeutet ohne Zeitverlust. Das zeitverlustlose Alles-Ersetzen ist die Ewigkeit.  In der Ewigkeit wird die ganze Macht im Geld gesammelt/ausgenützt. 


Der Mensch wird immer mehr versteckt, übersehbar, unwichtig. Er ist für das Gegenständliche jederzeit ersetzbar.

              

Die Zeit wertet sich in der Schnelligkeit ihres Vergehens. Wenn ich die Zeit billig verkaufe und teuer kaufe bin ich der zu teuer gekaufter Zeit beraubt. Die gegenwärtige Zeit ist die in Termine fixierte Zeit, die wir fangen müssen. Die gegenwärtige Zeit geschieht im ständigen Zeitfang. Im Zeitfang ist der Mensch im ständigen Rennen Im Rennen ist das Erwarten des Terminsfangs. Im Erwarten des Terminsfangs geschieht nichts. Die Zeit vergeht ins Nichts. Desto schneller das Rennen ist, desto weniger geschieht. Die Zeit ist langsamer, sie anhaltet. In der Gegenwärtigkeit ist die Zeit gefasst. Je mehr man sich in sie vertieft, desto mehr geht man verloren.


Die Machthaber werden die Technologen. Die Technologie ist die Art der Macht des Gegenständlichen. Die Technologie v/-er-setzt die Zeit in die Gegen-wart, indem sie alles zer-setzt und dem Nutzen stellt und das Nützliche zum noch Nützlicherem ausweitet. Das Wesen des Nützlicheren ist in der Sparsamkeit. Sparsamkeit bedeutet kein Kraft-Zeit-Verlust. Die Techno-kratie erscheint nicht mehr als ide schwächste, sondern im Gegenteil als sdie stärkste unter den drei Mächten. Außer der Gegenständlichkeit gibt es keine Wahrheit mehr. Die schwächste erscheint eigentlich die Bürokratie. Vielmehr scheint es, daß die geldmächtige Tehnokratie die Mediokratie und Bürokratie sich unterwerfen können wird. Schon jetzt wird die von Werbungsaufträgen abhängige Medio-kratie als Propaganda, genauso aber die von Steuerzahlungen (Zuschüßen) abhängige Bürokratie für Monopolstandardsbestimmung mißbraucht. 


Der Machtübergang von der Menschlichkeit auf den Menschen und von der Gegen-ständlich-keit auf die Gegen-stände ! Es ist die Art der Vollendung der Transformation. Nach dem Übergang der Macht in den Menschen selbst, wurde der Anfang ihrers Selbst-Vernichtens im menschlichen Wesen. Was würde bei ihrem Übergang von der Gegen-ständlich-keit auf die Gegen-stände selbst geschehen ?